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Eingeschränkter Betrieb:

 

Archiv, Bibliothek und Museum Ab Montag, 8. Juni 2020 wird ein eingeschränkter Betrieb wieder zu den gewohnten Zeiten möglich sein. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund der gesetzlichen Anforderungen (Covid-19) beschränkt. Der Besuch des Lesesaals (Archiv und Bibliothek) ist nur gegen bestätigte Voranmeldung möglich:

Archiv: rene.bienert@vwi.ac.at
Bibliothek: barbara.grzelak@vwi.ac.at

 

Der Besuch des Museums ist für max. vier Personen gleichzeitig wieder erlaubt. Die Sicherheit der BenutzerInnen und MitarbeiterInnen hat oberste Priorität. Wir ersuchen Sie, den behördlich vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz selbst mitzubringen und während ihres Aufenthalts zu tragen. Handdesinfektionsmittel werden bereitgestellt.

Michala Lônčíková

Ernst Mach-StipendiatInnen (02/2019–07/2019)

 

Antisemitische Propaganda im Zweiten Weltkrieg. Die Fälle des Slowakischen Staates und des Unabhängigen Staates Kroatien (NDH)

 

LoncikovaIm Fokus von Michala Lônčíkovás Dissertation steht eine besondere Art der staatlich kontrollierten Propaganda in zwei ehemaligen Satellitenstaaten des ‚Dritten Reichs’: der Antisemitismus.

 

Sowohl Kroaten als auch Slowaken kämpften in der Zwischenkriegszeit für ihre Autonomie innerhalb eines multinationalen Staates und beide schufen schließlich unter der Schirmherrschaft NS-Deutschlands ihre jeweiligen Nationalstaaten. Beide politischen Regime beseitigten ihre potenzielle politische und ideologische Opposition, kontrollierten die Massenmedien und richteten in der Folge ein totalitäres politisches System ein. Das Projekt kontextualisiert das Verhältnis von Antisemitismus und politischer Macht sowohl im slowakischen als auch im kroatischen NS-Satellitenstaat mittels einer Analyse textlicher und visueller Medienkampagnen, wobei das Bild der jüdischen Gemeinden in den Mehrheitsgesellschaften zudem besonders in Betracht gezogen werden wird.

 

Michala Lônčíková, absolvierte ihren MA in Geschichte an der Comenius Universität in Bratislava, wo sie seit 2012 auch an ihrer PhD-Dissertation arbeitet. Sie war Mitarbeiterin an dem von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten internationalen vergleichenden Projekt Post-WWII Antisemitic Pogroms in East and East Central Europe: Collective Violence and Popular Culture. Zurzeit ist sie als Historikerin am Dokumentačné Stredisko Holokaustu, dem Holocaust Dokumentationszentrum in Bratislava tätig, wo sie auch für das EU-Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) arbeitet.

 

Michala Lônčíková wird im Rahmen des Ernst-Mach-Stipendiums der Aktion Österreich-Slowakei für Doktoranden am VWI forschen.

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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