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News – Veranstaltungen – Calls

01. September 2022 08:00 - 31. Januar 2023 23:00
CfP - WorkshopsThe 1952 German-Jewish Settlement and Beyond. New Perspectives on Reparations During and After the Cold War
On 10 September 1952, the Federal Republic of Germany, the State of Israel, and the Conference on Jewish Material Claims Against Germany signed a historic agreement in Luxembourg, according to which Germany was to pay Israel the costs for “the heavy burden of resettling so great a num...Weiterlesen...
12. Januar 2023 08:00 - 14. Februar 2023 23:59
ChancenCall for Applications, CEU Summer course: Holocaust Testimonies and their Afterlives
This two-week, intensive summer course will investigate the genealogy of the era of the witness, focusing on the emergence of Holocaust testimony as the model for eyewitness documentation of 20th and 21st-century atrocities, and its impact on efforts to record and represent subsequent...Weiterlesen...
08. März 2023 15:00
VWI invites/goes to...Emil Kjerte: The Personnel of the Jasenovac Concentration and Death Camp Complex. Biographical Profiles and Pathways to the Camp Complex
VWI invites University of Rijeka Compared to the extensive historiography on German Holocaust perpetrators that has emerged since the 1990s, the literature on non-German perpetrators is less extensive. This presentation focuses on the Croatian men and women stationed in the Jasenovac...Weiterlesen...
22. März 2023 16:00
VWI invites/goes to...Gergely Kunt: Images Of Others. A Comparative Analysis of Anti-Romani and Anti-Semitic Narratives in Private and Public Discourse in Hungary from World War I to World War II
VWI goes to Romano Centro – Verein für Roma The lecture will examine the intensity of anti-Jewish and anti-Romani sentiment between the two world wars at the micro level through the analysis of diaries and at the macro level through a quantitative analysis of newspapers. The research...Weiterlesen...
28. März 2023 18:30
Simon Wiesenthal LectureKateřina Čapková: "You Ask why I was in a Labor Camp": Czechoslovak Jews and Roma Demand Recognition of Their Wartime Suffering
Although World War II affected the lives of all inhabitants of the Bohemian lands (today‘s Czech Republic) and Slovakia, only two communities – Jews and Roma – experienced genocide during the war, with entire families perishing and most of their members being sent to concentration or ...Weiterlesen...

Archiv

 

Das Archiv des Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) setzt sich aus mehreren, historisch gewachsenen Beständen und Sammlungen unterschiedlicher Provenienz zusammen und ist damit für mehrere Aspekte und Perspektiven der Holocaustforschung – wie zum Beispiel der Opfer- oder der Täterforschung – von herausragender Bedeutung. Darüber hinaus bieten die im Archiv ebenfalls zugänglichen Sammlungen videografierter Testimonies einen Schwerpunkt zur (verfolgungsbedingten) Zwangsmigration und dem Leben der davon Betroffenen nach 1945.

 

Das Archiv des VWI umfasst im Einzelnen die Bestände des Archivs des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes (= Simon Wiesenthal Archiv) aus den ehemaligen Büros Simon Wiesenthals in Linz und Wien. Hinzu kommen die im Rahmen eines Leihvertrags im VWI seit 2018 untergebrachten und nutzbaren, holocaustbezogenen historischen Bestände des Archivs der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien. Des Weiteren können vor Ort die Videointerviews des Austrian Heritage Archive (AHA), des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies sowie des Videoarchivs der Refugee Voices genutzt werden.

 

Neben der weiteren Erschließung sollen im Archiv des VWI künftig auch einzelne häufig nachgefragte und/oder aus konservatorischer Sicht gefährdete Teilbestände sukzessive digitalisiert werden. Darüber hinaus ist das Archiv bestrebt, auch künftig – entsprechend seiner Themen- und Sammlungsschwerpunkte – weitere Bestände wie zum Beispiel Nachlässe oder einschlägige Sammlungen zu übernehmen.

 

Simon Wiesenthal Archiv (SWA)
Archivbestand (SWA)
Archivprojekt: Early Wiesenthal
Archiv der IKG-Wien
Austrian Heritage Archive
Fortunoff Video Archive
Refugee Voices

 

Nutzung des Archivs und Kontakt

 

Stand: Jänner 2020

The Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies

 

Das Fortunoff-Videoarchiv enthält mehr als 12.000 Stunden an Interviews von Holocaust-Überlebenden auf Video. Das Archiv ist aus einer Sammlung von 183 Interviews des 1979 entstandenen Holocaust Survivors Film Project hervorgegangen und umfasst heute mehr als 4.400 Interviews in 22 Sprachen, die entweder an der Yale University oder im Rahmen von Partnerprojekten aufgenommen wurden. Die einzelnen Aufnahmen können über einen Online-Katalog recherchiert werden.

 

Über lange Zeit konnte die Einsicht in dieses Archiv nur vor Ort an der Yale University erfolgen. Im Rahmen eines im Jänner 2017 geschlossenen Abkommens zwischen der Yale University und dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) können die Interviews nun – nach entsprechender Registrierung und Bestellung – auch im VWI angesehen werden. Ein Tutorial erklärt die Vorgehensweise und enthält Tipps für die erweiterte Suche.

 

In den letzten drei Jahren haben das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies und das VWI in zahlreichen Projekten zusammengearbeitet, darunter Veranstaltungen, Konferenzen und ein gemeinsames Fellowshipprogramm mit Sitz in Wien. Nun stellen die beiden Institutionen ihre Kooperation mit der Einrichtung eines temporären European Outreach Office des Fortunoff-Archivs in Wien auf neue Beine. Das VWI wird für die kommenden zwei Jahre dieser europäischen Zweigstelle des Fortunoff-Archivs ein Zuhause bieten. Der Wiener Standort wird es dem Fortunoff-Archiv ermöglichen, seine Zusammenarbeit mit der europäischen Forschungscommunity zu vertiefen, sich aktiv am Programm des VWIs zu beteiligen und seine eigenen ehrgeizigen Ziele umzusetzen.

 

Das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies bleibt mit seinem European Outreach Office der Universität Yale aufs Engste verbunden. Zugleich wird durch das European Outreach Office der internationalen Entstehungsgeschichte der Sammlung Rechnung getragen, die durch weltweite Zusammenarbeit zustande gekommen ist. Das European Outreach Office unterstützt Forscher:innen dort, wo vor Ort wichtige Holocaustforschung unternommen wird – vor allem in Europa. Denn hier steht die Forschungsgemeinde vor der Aufgabe, die Geschichte und Rolle einzelner Mitgliedsstaaten während des Holocausts aufzuarbeiten.

 

Nutzung des Archivs und Kontakt

 

Stand: März 2022

 

Fortunoff

Dokumentation

 

Die beiden Eckpfeiler des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) im Bereich der Dokumentation sind dessen öffentlich zugängliche Archivunterlagen und die Bibliothek. Mit dem Umzug auf den neuen Standort Rabensteig konnten verschiedene, bereits bestehende, aber auch neue Archiv- und Bibliotheksbestände zu Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus und Holocaust, einschließlich dessen Vorgeschichte und Folgen, unter einheitlichen Lagerungs-, Zugangs- und Nutzungsbedingungen an einem Ort zusammengeführt werden. Die Erschließung und Aufbereitung von Archivmaterial sowie die Anschaffung und Bereitstellung von Literatur sollen dabei in Abstimmung mit den laufenden Forschungs- und Vermittlungsprojekten des Instituts bzw. mit der wissenschaftlichen Tätigkeit der Fellows am Institut erfolgen.

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Aktuelle Publikationen

 

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Weitere Publikationen


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