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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Chancen
Stellenausschreibung für ArchivarIn / Job offer Archivist
   

Vom Donnerstag, 1. September 2016 -  08:00
Bis Dienstag, 1. November 2016 - 23:59

 

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht ab 1. Jänner 2017 eine/n AchivarIn für seine umfangreichen historischen Aktenbestände.

Das von der Stadt Wien und der Republik Österreich geförderte Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), an dessen Konzeption Simon Wiesenthal noch persönlich beteiligt war, widmet sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von allen Fragen des Antisemitismus, Rassismus und Holocaust.

In seinen letzten Lebensjahren war es ein besonderes Anliegen Simon Wiesenthals, sein in den vielen Jahren seiner Tätigkeit entstandenes persönliches Archiv der Forschung zugänglich zu machen. Die von ihm gesammelten Dokumente sollten zur Grundlage von Arbeiten mit neuen Fragestellungen werden; der Geist seiner Arbeit sollte in einer Zeit gewahrt bleiben, in der sowohl die TäterInnen als auch die Opfer des Nationalsozialismus gestorben sein werden. Dieser Nachlass sowie die holocaustrelevanten Teile des Archivs der Israelitischen Kultusgemeinde, die dem Institut leihweise zur Verfügung gestellt werden, bilden die Kernstücke des künftigen Archivs des VWI an seinem neuen Standort am Rabensteig.

Aufbauend auf diesen Beständen werden Projekte und Forschungsvorhaben durchgeführt sowie Publikationen und Veranstaltungen initiiert. Die Dokumente sollen der Forschung, aber auch einer breiteren, interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das neue Archiv des VWI soll nicht zu einer isolierten Aufbewahrungsanstalt historisch einzigartigen Materials für die historische Forschung geraten, sondern – gemeinsam mit den anderen Tätigkeitsfeldern sowie den wissenschaftlichen und vermittelnden Veranstaltungsformaten des VWI – zu einem Ort werden, an dem die Archivalien mit kreativen und innovativen Methoden auch einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden und ihr Stellenwert für Gegenwart und Erinnerung verständlich gemacht wird.

Aufgaben

Als ArchivarIn setzen Sie die Digitalisierung beider Archivbestände des VWI – der holocaustrelevanten Teile des Archivs der IKG und des Archivs von Simon Wiesenthal – fort. Sie erschließen und dokumentieren die Bestände mittels einer Datenbank (u.a. scopearchiv). Gleichzeitig tragen Sie aber auch die Verantwortung für die Planung und Umsetzung von Erschließungsvorhaben, die mit der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts verbunden sind. Sie betreuen externe BenutzerInnen, die Fellows, MitarbeiterInnen des VWI sowie JournalistInnen und beantworten deren Anfragen. Eine weitere zentrale Aufgabe ist es, das Archiv, seine Bestände oder einzelne Dokumente mithilfe neuer Technologien und Vermittlungsformen – und Ihrer KollegInnen im Institut – kreativ, innovativ und medienwirksam zu präsentieren und damit das VWI und seine Tätigkeit auch einer breiteren Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Anforderungen

Zentral ist Ihr Interesse am Aufbau und Betrieb einer wissenschaftlichen Dokumentationsstelle zur Geschichte des Holocaust – auch was den häufig trockenen, rein routinemäßigen Teil der Arbeit betrifft –, weiters Offenheit gegenüber neuen Dokumentationsformen, Freude an der Weiterentwicklung von komplexen Dokumentationsprogrammen und Datenbanken. Ebenso wichtig ist Kreativität und Einfallsreichtum, oft unbekannte oder als wertlos erachtete Archivalien zu bergen und den Stellenwert eines Archivs für das kulturelle Gedächtnis einer Gesellschaft vermitteln zu können. Gewünscht sind ebenfalls innovative Ansätze in der Erwerbung neuen relevanten Archivgutes für den weiteren Ausbau des Archivs.

Die Einwerbung von Drittmitteln und das Auffinden von Fördermöglichkeiten für besondere Projekte für die Weiterentwicklung des Archivs gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben.

Archivspezifische IT-Kenntnisse, insbesondere Sicherheit im Umgang mit gängiger Archivsoftware werden erwartet, eine archivwissenschaftliche Ausbildung bzw. der Abschluss des Masterstudiums „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft“ der Universität Wien oder einer vergleichbaren, auch außerösterreichischen Fachhochschulausbildung im Dokumentationsbereich, Kenntnisse des Bibliothekregelwerks RAK-WB bzw. RDA sind von Vorteil.

Ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse werden erwartet, Grundkenntnisse des Polnischen werden begrüßt.

Konzeptionelles Denken und Handeln, Organisationstalent, Eigeninitiative, ein hohes Maß an Service- und Kundenorientierung und Teamfähigkeit sind eine Selbstverständlichkeit für Sie.
Vorerst ist eine Anstellung im Ausmaß von 30 Stunden vorgesehen.

Bruttomonatsgehalt: EUR 1.960,-

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form und im pdf-Format bis 1. November 2016 an: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ausschreibung als PDF herunterladen.


 

The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) is seeking an Archivist to begin working on its expansive historical archival collection on 1 January 2017.

The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI), which is funded by the City of Vienna and the Republic of Austria and which was jointly conceived with Simon Wiesenthal before his death, is dedicated to the research, documentation and dissemination of all matters related to antisemitism, racism and the Holocaust.

It was a special concern of Simon Wiesenthal in the final years of his life that his personal archive, which emerged from his many years of work, should be made accessible for research. The documents he collected were to serve as the basis for innovative new research, which would preserve the spirit of his work in an era in which both the perpetrators and the victims of National Socialism were no longer alive. Wiesenthal’s personal archive, as well as the materials related to the Holocaust from the Archive of the Jewish Community in Vienna, which are being loaned to the VWI, form the core of the new archive of the institute housed at its new location on the Rabensteig.
Research projects, publications and events are being initiated and conducted on the basis of these collections. These documents will be made accessible to research as well as to the broader, interested public. The new archive of the VWI is not intended to become an isolated repository of historically unique materials but should become – in conjunction with the other activities as well as the scholarly dissemination event formats of the VWI – a site in which the archival materials are presented to the public through the use of creative and innovative methods, there-by making comprehensible their significance for the present and for memory.

Responsibilities

It will be the responsibility of the archivist to continue the digitalisation of the archival collection of the VWI, i.e. the Holocaust-related materials of the Archive of the Jewish Community and the personal archive of Simon Wiesenthal. The collections are to be catalogued and documented through a database (such as scopearchiv). Simultaneously, the archivist will be responsible for the planning and execution of documentation projects related to the scholarly work of the institute. (S)he will assist external users, the Fellows and employees of the VWI, as well as journalists, with their queries. A further central responsibility will be to present the archive, its collections and/or individual documents with the aid of new technologies and forms of dissemination – as well as with the colleagues in the institute – in a creative, innovative and media-effective manner and thereby make the VWI and its activities visible to the broader public.

Requirements

A central requirement is an active interest in the construction and operation of a scholarly documentation centre for the history of the Holocaust – including the often dry, purely routine aspects of the work – as well as openness towards new forms of documentation and enjoyment in the development of complex documentation programmes and databases. Equally important is creativity and resourcefulness in conserving materials often unknown or regarded as worthless and being able to communicate the importance of the archive for the cultural memory of society. Innovative approaches to the acquisition of new, relevant materials for the further expansion of the archive are also desirable.

Fundraising for external funds and discovery of new funding opportunities for special projects towards the further expansion of the archive are required.

Archive-specific IT skills, in particular the competent use of established archival software are expected. Training in archival scholarship and/or a degree in documentation from an institute of higher education, as well as knowledge of the standard cataloguing work Resource Description and Access (RDA), are advantageous.

Excellent command of German and English are expected. Basic knowledge of Polish would be welcomed.

The successful candidate will have a natural disposition towards conceptual thinking and action, talent for organisation, self-initiative, a high degree of service and customer orientation, and the ability to work as part of a team.
To begin with, the employment is anticipated to entail 30 hours per week at a gross monthly rate of EUR 1.960.- inclusive of Austrian health and social insurance.

Please submit your application electronically and in PDF-format by 1 November 2016 to: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Download the job offer as PDF (german/english).

 

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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wienkultur 179

 

  BKA 179