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Archiv, Bibliothek und Museums bleiben bis vorraussichtlich 7. Dezember 2020 geschlossen.

 

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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Intervention
Jorzajt far Schimon
   

Dienstag, 22. September 2020, 18:00 - 20:30

1010 Wien , Salztorgasse 6

 

Am 20. September 2005, am 16. Elul 5765 starb Simon Wiesenthal.

Seine Arbeit, sein Vermächtnis sind und bleiben ein Fundament eines neuen Verständnisses der NS-Vergangenheit, einer tiefschürfenden und aufwühlenden Auseinandersetzung Österreichs mit den Verbrechen vieler seiner BürgerInnen zwischen 1938 und 1945.

Dem allen war ein langer und steiniger Weg vorausgegangen, den gerade Wiesenthal mit seiner Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit vorgegeben hatte. Wiesenthals akribische Suche nach NS-VerbrecherInnen erstreckte sich über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten und stützte sich auf das Credo: Recht, nicht Rache. Gerade weil er allen gemeinen, niederträchtigen und antisemitischen Anfeindungen trotzend, der oft kleinkarierten, lange NS-geschichtsvergessenen Zweiten Republik bis zu seinem Lebensende einen Spiegel vorhielt, hatte er es nicht leicht, diesem Credo treu zu bleiben. Umso wichtiger war sein konsequentes und entschiedenes Auftreten in der Rolle des Überlebenden, Anklagenden und Mahnenden.

Der 16. Elul fällt heuer im gregorianischen Kalender auf den 5. September. Das VWI wird an diesem Tag in seinem Gedenken eine Kerze in die Auslage seines Museums stellen. Am 22. September wird auf einem Rundgang über fünf Stationen sein Leben und Wirken nachgezeichnet und kurz zu diesen Orten gesprochen. Zuletzt wird seiner vor dem Wiener Wiesenthal Institut mit dem Anzünden eines Jahrzeit-Lichts und einem Kaddisch gedacht.

Programm

Treffpunkt 18:00 Uhr

1., Salztorgasse 6, ehemaliges Büro Wiesenthal
René Bienert: On the move. Die Wiener Arbeitsstätten Wiesenthals
1., Ballhausplatz 2, Bundeskanzleramt
Jan Kiepe: Agent Simon? Wiesenthal und die Geheimdienste. Legende und Wirklichkeit
1., Bankgasse 8, Presseclub Concordia
Philipp Rohrbach: Das Memorandum 1966. Druck auf Politik und Öffentlichkeit
1., Judenplatz, Mahnmal für die österreichischen Opfer der Shoah
Ariel Muzicant: „Mein Lehrer, Mentor und Vorbild“. Persönliche Erinnerungen an Simon Wiesenthal
1., Rabensteig 3, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Marianne Windsperger: Das Yizkor-Buch Butschatsch. Spuren von Simon Wiesenthal in seinem Geburtsort

Jahrzeit-Lichter und Kaddisch für Simon Wiesenthal
Grußbotschaften von Paulinka und Racheli Kreisberg, Tochter und Enkelin

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  bis 21. September 2020, 12:00 Uhr

Einladung Jorzajt Simon WEB

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen zu, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen.

In Kooperation mit

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