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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Buchpräsentation
Siegfried Mattl/Gottfried Pirhofer/Franz J. Gangelmayer, Wien in der nationalsozialistischen Ordnung des Raums. Lücken in der Wien-Erzählung, Wien 2018.
   

Montag, 20. Mai 2019, 16:00 - 18:30

Stadtsenatssitzungssaal im Wiener Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2, Feststiege 1, 1010 Wien

 

In der bisherigen Forschung zum nationalsozialistischen ,Groß-Wien‘ wurden die Monumen-talplanungen, die Siedlungsplanung und einige der Infrastrukturvorhaben zum Teil ausführlich thematisiert.

Allein dass sich diese Projekte der NS-Raumpolitik zu einem Großangriff auf die gewachsene Stadtstruktur zusammenfügen sollten, war in dieser Totalität bisher nur unzureichend dokumentiert: NS-Raumordner und NS-Stadtplaner wollten große Teile des dichten gründerzeitlichen Stadtraums abreißen, Wien als von Grünflächen dominierte ,Stadtlandschaft‘ neu anlegen. Die technokratisch begründete Umwertung und Umverteilung des Stadtraumes blieb aber in letzter Instanz ‚rassisch‘ – also rassistisch – motiviert.

Die Autoren beschreiben, wie die Stadtplanung nach dem ‚Anschluss‘, eingepfercht zwischen den Postulaten der NS-Raumordnung, den Phantasmen der Monumentalplaner, den großspurigen Ankündigungen des Göring’schen Vierjahresplanes, den Forderungen der Militärs sowie den technokratischen Ansprüchen, entlang der Ziele der NS-Ideologie agierte, nicht zuletzt im Verbund mit jenen akademischen Eliten, die bereits lange vor 1938 NS-konforme Leitbilder entwickelt hatten. Die von der NS-Raumordnung geforderte „aufgelockerte, entmischte und autogerechte Stadt“ blieb noch im Wiederaufbau herrschende Ideologie.

Einführung und Vorstellung
Anita Eichinger, Direktorin Wienbibliothek

Begrüßungsworte
Michael Ludwig, Bürgermeister und Landeshauptmann
Maria Vassilakou, Vizebürgermeisterin und Landeshauptmann-Stellvertreterin

Podium
Béla Rásky, Geschäftsführer Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Gottfried Pirhofer, Autor
Anita Eichinger, Direktorin Wienbibliothek
Franz J. Gangelmayer, Leiter Druckschriftensammlung Wienbibliothek
Thomas Madreiter, Planungsdirektor Moderation
Angelika Fitz, Direktorin Architekturzentrum Wien

Anschließend lädt die Stadt Wien zu einem Umtrunk

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Diese Einladung (auch Ausdruck) ist für eine Person gültig und ist beim Eintritt ins Wiener Rathaus vorzuweisen.

Einladun NS Staedtebau

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