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Wiedereröffnung am 8. Februar

 

Ab 8. Februar 2021 können Archiv und Bibliothek nach Voranmeldung (telefonisch oder per E-Mail) wieder benutzt werden. Ein Besuch im Museum ist für maximal zwei Personen gleichzeitig wieder möglich. In allen Fällen gilt ein verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske und das Einhalten des Mindestabstands von zwei Metern.

Telefonisch ist das Institut Montag bis Freitag von 10-16 Uhr erreichbar: +43-1-890-15-14

Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Simon Wiesenthal Lecture
Johannes-Dieter Steinert: Von der Gstättn nach Auschwitz. Jüdische Kinderzwangsarbeiter 1938–1945
   

Donnerstag, 8. November 2018, 18:30 - 20:00

Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, 1010 Wien, Minoritenplatz 1

 

Der Vortrag basiert auf einem Forschungsprojekt, in dessen Verlauf – neben zeitgenössischen Dokumenten – über fünfhundert autobiographische Zeugnisse ausgewertet wurden, in denen Überlebende des Holocaust über ihre Zeit unter deutscher Besatzung, über Ghettos und Lager, das Schicksal der Familie sowie ihre Zwangsarbeit berichteten. Jüdische Kinder mussten in allen Bereichen der Industrie, im Bergbau und in der Landwirtschaft arbeiten. Sie arbeiteten in den Ghettos, in den Konzentrations- und Mordlagern sowie beim Bau von Autobahnen und Eisenbahnstrecken, Verteidigungsanlagen, Kasernen und Flugplätzen. Anhand ausgesuchter Beispiele soll der Bogen gespannt werden von der Zwangsarbeit jüdischer Kinder auf der Wiener Mistgstätten 1938 bis zum Sonderkommando in Auschwitz. Abschließend geht es um die in den Selbstzeugnissen reflektierten Erklärungsversuche für das eigene Überleben und die lebenslangen Folgen von Zwangsarbeit im Schatten des Holocaust.

Johannes-Dieter Steinert ist Professor für Modern European History and Migration Studies an der University of Wolverhampton in Großbritannien. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen: Deportation und Zwangsarbeit. Polnische und sowjetische Kinder im nationalsozialistischen Deutschland und im besetzten Osteuropa 1939-1945, Essen 2013 sowie Holocaust und Zwangsarbeit. Erinnerungen jüdischer Kinder 1938-1945, Essen 2018. Aktuelles Forschungsprojekt: Zwangsarbeit von Sinti- und Roma-Kindern in Deutschland, Österreich und im besetzten Osteuropa während des Zweiten Weltkrieges.

63 Steinert Cover

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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