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Eingeschränkter Betrieb:

 

Archiv, Bibliothek und Museum Ab Montag, 8. Juni 2020 wird ein eingeschränkter Betrieb wieder zu den gewohnten Zeiten möglich sein. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund der gesetzlichen Anforderungen (Covid-19) beschränkt. Der Besuch des Lesesaals (Archiv und Bibliothek) ist nur gegen bestätigte Voranmeldung möglich:

Archiv: rene.bienert@vwi.ac.at
Bibliothek: barbara.grzelak@vwi.ac.at

 

Der Besuch des Museums ist für max. vier Personen gleichzeitig wieder erlaubt. Die Sicherheit der BenutzerInnen und MitarbeiterInnen hat oberste Priorität. Wir ersuchen Sie, den behördlich vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz selbst mitzubringen und während ihres Aufenthalts zu tragen. Handdesinfektionsmittel werden bereitgestellt.

Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Buchpräsentation
Susanne Heim/Klaus-Peter Friedrich, Polen: Generalgouvernement. August 1941–1945, München/Oldenburg 2014.
   

Donnerstag, 20. Februar 2014, 18:30 - 21:00

Haus Wittgenstein, Parkgasse 18, 1030 Wien

 

Das Generalgouvernement war der zentrale Tatort des Holocaust. Hier lebten nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion im Sommer 1941 etwa 2,3 Millionen Juden – meist unter katastrophalen Bedingungen in Gettos und Zwangsarbeitslagern. Gegen Hunger und Krankheiten, Schikanen und Gewalt versuchten jüdische Selbsthilfekomitees, das Überleben zu organisieren.


Nach der Entscheidung, alle europäischen Juden zu töten, errichteten die deutschen Besatzer seit Anfang 1942 die Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt". In deren Gaskammern wurden bis zum Herbst 1943 fast alle Bewohner der Gettos im Generalgouvernement sowie abertausende Juden aus dem übrigen Europa ermordet.


Erst als bekannt wurde, dass die Deportierten nicht, wie von den Deutschen behauptet, umgesiedelt, sondern systematisch ermordet wurden, begannen vor allem jugendliche Aktivisten, den bewaffneten Widerstand zu planen. Der Aufstand im Warschauer Getto im Frühjahr 1943 war ein Kampf gegen einen übermächtigen Gegner, aber auch Zeichen der Hoffnung und Vorbild für Revolten an anderen Orten. Nach der Räumung der Gettos und der Ermordung der Bewohner blieb den wenigen Juden, die nicht als Zwangsarbeiter verschont worden waren, nur noch das Leben im Versteck.

 

 

Begrüßung

Podiumsgespräch

Susanne Heim (Herausgeberin)

Klaus-Peter Friedrich (Bearbeiter des Bandes)

Martin Pollack (Historiker und Autor)

Moderation

Jana Starek (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien, VWI)

 

Im Rahmen der Veranstaltung liest Emese Fáy aus ausgewählten

Dokumenten des Bandes.

 

Anschließend Erfrischungen.

 

In Zusammenarbeit mit:

 

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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