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Eingeschränkter Betrieb:

 

Archiv, Bibliothek und Museum Ab Montag, 8. Juni 2020 wird ein eingeschränkter Betrieb wieder zu den gewohnten Zeiten möglich sein. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund der gesetzlichen Anforderungen (Covid-19) beschränkt. Der Besuch des Lesesaals (Archiv und Bibliothek) ist nur gegen bestätigte Voranmeldung möglich:

Archiv: rene.bienert@vwi.ac.at
Bibliothek: barbara.grzelak@vwi.ac.at

 

Der Besuch des Museums ist für max. vier Personen gleichzeitig wieder erlaubt. Die Sicherheit der BenutzerInnen und MitarbeiterInnen hat oberste Priorität. Wir ersuchen Sie, den behördlich vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz selbst mitzubringen und während ihres Aufenthalts zu tragen. Handdesinfektionsmittel werden bereitgestellt.

Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Buchpräsentation
Jens-Jürgen Ventzki, Seine Schatten, meine Bilder. Eine Spurensuche, Innsbruck/Wien 2011.
   

Donnerstag, 3. November 2011, 18:30

4., Karlsplatz, WienMuseum

 

Erst 2001 schafft es Jens-Jürgen Ventzki in seine Geburtsstadt Łódź, nach Polen zu reisen, um sich mit seiner Vergangen- heit und vor allem der seines Vaters auseinanderzusetzen. Werner Ventzki war ab 1941 Oberbürgermeister der Stadt, jener Stadt, die nach der Niederschlagung Polens an das Deutsche Reich angeschlossen wurde und 1940 in »Litzmannstadt« umgetauft wurde. Ihm unterstand damit auch die Verwaltung des nach Warschau zweitgrößten Ghettos im NS-Herrschaftsbereich, in dem zeitweise mehr als 160.000 Menschen eingepfercht waren, und von wo diese in die Vernichtungslager deportiert wurden.

Der Sohn folgt den Spuren des Vaters, recherchiert in Archiven, sucht das Gespräch mit HistorikerInnen. An Hand von Dokumenten, Erinnerungen, Literatur- und Archivstudien schildert und rekonstruiert Jens-Jürgen Ventzki den Lebensweg seines Vaters als Gauamtsleiter, Reichsredner, Oberbürgermeister, als Mitglied der Waffen-SS und als späteren Beamten der Bundesrepublik Deutschland. Die im Buch detailliert nachgezeichnete Auseinandersetzung des Sohnes mit einem schwierigen Erbe, mit seinen »zwei Vätern«, zeigt aber auch einen hoffnungsvollen Weg im Umgang mit der Last der Geschichte.

 

Begrüßung Einladung-CoverProgramm

Béla Rásky (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien - VWI)



Podiumsgespräch

Jens-Jürgen Ventzki, (Autor)

Bertrand Perz, (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien)

Marianna Enigl, Moderation (»profil«)

 

Musikprogramm

Ilse Montocchio, (Klavier)

Alfred Pfleger, (Geige)

spielen:

Karl Amadeus Hartmann, »27. April 1945«; Manuskript II, 1. Satz »Bewegt«

Ernst Bloch, »Suite hébraïque«, 1. Satz »Rhapsodie«

Video der Buchpräsentation auf YouTube

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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