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Diverse Veranstaltungsformate

 

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) will auch einen Vermittlungsauftrag wahrnehmen. Dafür soll der gedächtniskulturelle, der medienanthropologische sowie der diskursive Hintergrund verschiedener Formen der Erinnerungen an den Holocaust und andere Genozide für ein breites Publikum transparent gehalten werden: Ausstellungen des VWI dienen der Erinnerung, der Aufarbeitung und Dokumentation, sollen aber gleichzeitig die Materialität und den Akt des Erinnerns selbst zum Thema und zum Problem der Vermittlung machen. 


Noch in der Aufbauphase veranstaltete das VWI 2007 gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Wien seine erste Ausstellung unter dem Titel Ordnung muss sein – Das Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.


Bildungs- und Seminarprogramme des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) werden sich weniger auf die unmittelbare Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung konzentrieren, sondern vielmehr das Hauptanliegen verfolgen, den Transfer von Wissen und praktischem Know-How aus dem Forschungsbereich an die Schulen zu leisten sowie deren Feedback zu geplanten oder laufenden anderen Vermittlungsprojekten zu ermöglichen. Der VWI-Workshop Und was hat das mit mir zu tun? Perspektiven der Geschichtsvermittlung zu Nazismus und Holocaust in der Migrationsgesellschaft war ein erster Versuch dafür, dieses Konzept praktisch umzusetzen.


Fest- und Erinnerungsakte aus Anlass wichtiger Jahrestage werden das Veranstaltungsprogramm des VWI abrunden.

 

 

Ausstellung
Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung
   

Vom Freitag, 14. Juni 2019 -  08:00
Bis Sonntag, 27. Oktober 2019 - 17:00

Haus der Geschichte Österreich, Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien

 

Malyj Trostenez (Maly Trostinec), nahe Minsk, war eine der größten Vernichtungsstätten des nationalsozialistischen Deutschen Reichs. 1942 wurden hier 60.000 Menschen sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Unter den Opfern befanden sich knapp 10.000 jüdische ÖsterreicherInnen. Gemeinsam mit dem Haus der Geschichte Österreich (HdGÖ) bringt das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die bislang in Deutschland, Belarus, Tschechien und der Schweiz gezeigte Ausstellung erstmals nach Österreich und ergänzt sie durch besondere Österreichbezüge.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich

In Zusammenarbeit mit:
Haus der Geschichte Österreich (HdGÖ)
_erinnern.at_
DÖW Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
CAHJP Central Archives for the History of the Jewish People, Jerusalem
IM-MER. Maly Trostinec erinnern
ÖAW - Österreichische Akademie der Wissenschaften
Universität Wien - Institut für Zeitgeschichte

InitiatorInnen und FörderInnen der Ausstellung:
AA - Auswärtiges Amt
IBB - Internationales Bildungs- und Begegnungswerk, Dortmund
IBB - Internationales Bildungs- und Begegnungswerk "Johannes Rau", Minsk
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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wienkultur 179

 

  BKA 179