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Aktuelle Veranstaltungen und Calls

23. Juni 2017 08:00 - 30. Juli 2017 23:59
CfP - Simon Wiesenthal ConferenceCall for Papers: Simon Wiesenthal Conference 2017: (In)Glorious Victims? Challenging the Paradigms of Memory Politics in Europe
Vienna, 27 November – 29 November 2017   Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)   Martyrdom has a long tradition in European culture. In the nineteenth century, the cult of death became a major symbolic element of nation-building, shifting the focus from ...Weiterlesen...
23. Juni 2017 09:00 - 23. Juni 2017 18:00
WorkshopHannah Arendt und die Wertungen der Moderne / Hannah Arendt and the Judgement of Modernity
Der Hannah Arendt gewidmete, gemeinsam mit dem Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) veranstaltete Workshop wird versuchen, die ideengeschichtlichen Traditionen jener humanen und sozialen Vision zu rekonstruieren, die in der Überzeugung wurzelt, dass es – auch i...Weiterlesen...
28. Juni 2017 18:00
VWI invites/goes to...Sarah Cramsey: Uncertain Citizenship – Jewish Belonging and the “Ethnic Revolution” in Poland and Czechoslovakia, 1917–1947
VWI goes to the Czech Centre Vienna Usually, the creation of the State of Israel is cast as a story that begins with Herzl and is brought to fulfilment by the Holocaust. My book project, Uncertain Citizenship: Jewish Belonging and the “Ethnic Revolution” in Poland and Czechoslovakia,...Weiterlesen...
14. November 2017 18:30
Simon Wiesenthal LectureBrendan MacGeever: The Bolsheviks and Antisemitism in the Russian Revolution
The Bolsheviks came to power in 1917 with the promise of building a world free of class exploitation and other forms of oppression and domination. In the very moment of revolution, however, these sentiments were put to the test as a devastating wave of anti-Jewish violence broke out a...Weiterlesen...

Die Zukunft des Erinnerns – Museum Simon Wiesenthal

 

1010 Wien
Rabensteig 3
geöffnet werktags 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung von Gruppen unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Am VWI-Standort, Rabensteig 3, 1010 Wien erinnert ein kleines Museum an das Leben Simon Wiesenthals, sein Vermächtnis, seine Arbeitsweise – und damit an das Fundament der wissenschaftlichen, dokumentarischen und vermittelnden Tätigkeit des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI). Als Überlebender widmete er sein Leben unter enormen psychischen Belastungen und trotz vieler Feindseligkeiten der Aufklärung von NS-Verbrechen, der Suche nach den Schuldigen und dem Kampf gegen das Vergessen.

 

Der erste Raum zeigt einen Kurzfilm zu Lemberg aus dem Jahr 1939, das für den jungen Simon Wiesenthal eine besondere Rolle spielte. Hier lebte er mit seiner Frau Cyla und arbeitete als Architekt bevor er in die Fänge der Nazis fiel. Es sind die letzten bewegten Aufnahmen des jüdischen Lembergs vor dessen Vernichtung. Sicherlich auch einer von vielen Gründen für sein späteres Schaffen.

 

Vier Objekte – Lupe, Adressbuch, Pistolenholster und Türschild des Bundes jüdischer Verfolgter des Naziregimes – verweisen auf seine akribischen Anstrengungen, seine Vernetzung, das gefährliche Umfeld und die Stätte seines Wirkens. Fotografien präsentieren ihn lesend und telefonierend als Rechercheur und Kommunikator, der mit Aufrufen, Briefen und Resolutionen zu intervenieren weiß, der organisiert und publiziert. Hier ist auch ein Replik jener Landkarte aus seinem Büro, welche die Konzentrations- und Vernichtungslager zeigt und das Ausmaß der Vernichtung vermittelt.

 

Der zweite Raum ist der Philosophie und ausgewählten Fällen Wiesenthals gewidmet, der immer von seiner doppelten Verantwortung sprach: gegenüber den Opfern, welchen er Stimme sein wollte, und gegenüber den kommenden Generationen, die es aufzuklären galt und gilt. Filmausschnitte vermitteln sein Denken, geben Einblicke in jene Konflikte, die sein Leben in Österreich belasteten, zeigen sein telegenes Auftreten und starkes Charisma. Ein Touchscreen über NS-Verbrecherinnen und NS-Verbrecher erzählt auch über die schleppende Nachkriegsjustiz und eine desinteressierte bis feindselige Öffentlichkeit in Österreich.

 

Der letzte Raum vermittelt die zwei bis in die späten 1980er-Jahre entgegengesetzten Sichtweisen auf Simon Wiesenthal: jene, die mit Videosequenzen sein umstrittenes Image in einem, sich seiner Vergangenheit nicht stellen wollenden Österreich thematisiert, die andere, die eine weltweit geschätzte und geachtete Persönlichkeit zeigt. Allein die Gründungserklärung des Instituts verweist auf den Gesinnungswandel großer Teile der österreichischen Gesellschaft, im Weiteren auf die Tätigkeit des Instituts. Hier geht es bereits um „Die Zukunft des Erinnerns“. Eine Leseecke mit Publikationen von und über Wiesenthal, eine Installation zu den VWI-Veranstaltungen sowie die Vitrine „Archiv Aktuell“ – hier werden abwechselnd Highlights aus dem VWI-Archiv ausgestellt – nehmen Bezug auf den Lichthof, der die verschiedenen Teile des Gebäudes und so die verschiedenen Aufgaben des Wiener Wiesenthal Instituts (VWI) – Forschung, Dokumentation, Vermittlung – verbindet.

 

Weitere persönliche Gegenstände von Simon Wiesenthal sind in den öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten des Hauses immer wieder anzutreffen, symbolisieren, dass seine Geisteshaltung, seine Schaffenskraft, sein Elan, seine Akribie und sein Sinn für Gerechtigkeit treibende Kräfte des von ihm initiierten Instituts bleiben werden.

 

KuratorIn: Werner Michael Schwarz, Susanne Winkler
Kuratorische Assistenz: Sandro Fasching, VWI
Gestaltung: Alex Kubik
Grafik: David Schuller
Videoschnitt: Patrick Spanbauer, On Screen
Softwareentwicklung und Touch-Screen-Assembling & Softwareentwicklung: Helmut Heiland
Medientechnik: Günther Baronyai-Schiebeck, cat-x
Produktion: Béla Rásky, VWI
Übersetzungen: Tim Corbett

Standort

 

An jener Krümmung des 1862 benannten Rabensteigs gelegen, der der Umwallung des Römerkastells Vindobona sowie der mittelalterlichen Burgmauer folgt, ist das VWI-Institutsgebäude auch stadthistorisch und archäologisch bedeutend. Wenige Wiener Häuser weisen noch so viel Baubestand und wichtige Details aus Mittelalter und Früher Neuzeit auf wie das Haus Rabensteig Nummer 3. Noch vor dem Umbaubeginn ermittelten der Bauhistoriker Paul Mitchell, Elisabeth Hudritsch vom Bundesdenkmalamt, Restaurator Hans Hoffmann sowie Constance Litschauer von der Stadtarchäologie Wien Fakten zur Geschichte des Objekts, begleiteten danach die Sanierung wissenschaftlich.

 

Der älteste mittelalterliche Befund – eine Hangmauer – stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bis in die Zeit um 1300 entstand auf dem heutige Areal ein mehrgliedriger Steinbau, der drei Kellerräume und ein massives Obergeschoß samt ausgeprägtes Spitzbogenportal besaß. In den nächsten Jahrhunderten wurde das Gebäude zum Teil durch die einflussreiche bürgerliche Familie Pempflinger weiter ausgebaut. Schon auf den auf erste Vermessungen beruhenden Stadtplan von Bonifaz Wolmuet 1547 ist das Gebäude klar zu erkennen: Der Baumeister zeichnet zudem für den erhalten gebliebenen Einstützenraum mit Zentralpfeiler im Nordwesten des Grundstücks verantwortlich, der als Salzhandelsgewölbe geschaffen wurde.

 

Später entstanden unter anderem die damals modernen Gewölbe, eine leider inzwischen zerstörte Säulenhalle und ein Pfeiler aus vermutlich römischem Material im Kellergeschoss. Bei den Arbeiten wurden zahlreiche gefasste und profilierte Holzbalken freigelegt, die aus dem 14., 16. und 17. Jahrhundert stammen und in Wien eine Rarität darstellen.

 

Das heutige Haus entstand erst in der josephinischen Ära: Taschnermeister Anton Steinwalter errichtete ein vierstöckiges Mietshaus, das wohl als Kapitalanlage dienen sollte. Neben acht dunklen Zweizimmer-Wohnungen wurden zwölf mehrräumige, gutbürgerliche Wohnungen geschaffen, die über Kachelöfen, Küche und einen Abtritt verfügten. Das Gebäude überstand die Sanierungsmaßnahmen von Josef Kornhäusel, der ab 1823 den Block mit Gemeindesynagoge und Kornhäuselturm realisierte.

 

Im Zuge der Sanierung wurden nun den denkmalschützerischer Auflagen mittels konservatorischer Maßnahmen Rechnung getragen, einzigartige Elemente wieder freigelegt, restauriert und zum Teil in die Funktionalität des Institutsgebäudes integriert.

 

Das von Architekt Thomas Feiger in liebevoller Klein-, aber auch viel Knochenarbeit instandgesetzte Gebäude beherbergt nun auf fünf Etagen alle Aufgaben des Instituts: Forschung, Dokumentation und Vermittlung. Im Erdgeschoß ist der Empfangsbereich eingerichtet, durch den auch der Zugang zur Bibliothek des Jüdischen Museums Wien gewährleistet ist. Ein kleines Museum – definitorisch ja eine Institution, die eine Sammlung bedeutsamer und lehrreicher Gegenstände aufbewahrt, kategorisiert, erforscht und ausstellt – erinnert hier an die Arbeit und das Wirken von Simon Wiesenthal und damit an das Fundament des Instituts.

 

Das VWI-Archiv mit seinen Beständen aus der Sammlung Wiesenthals und den Teilen des IKG-Archivs mit Holocaustbezug, befindet sich im ersten Stock, dessen Holzbohlen für die Rollregale statisch verstärkt wurden. Der zweite Stock umfasst das Magazin der Bibliothek, die Büros der Dokumentationsabteilungen, nicht zuletzt die Lesesäle für Archiv und Bibliothek. Die nächste Etage ist mit seinen Zimmern der Forschung gewidmet: Hier sind die Fellows untergebracht, die nun – nach den beengten Verhältnissen im alten Büro – über großzügige Flächen für ihre Arbeit, ihre interne Kommunikation sowie Präsentation ihrer Forschungsvorhaben verfügen. Die Research Lounge, ein großer Raum im Herzen des Stockwerks, bietet ausreichend Platz für die Methoden- und Quellenseminare, zum Teil auch für kleinere Vorlesungen und Kolloquien. Im obersten Stock befinden sich schließlich die Arbeitsplätze der weiteren Angestellten des VWI.

 

Für die Innengestaltung des Objekts zeichnete im Auftrag des VWI Architekt Alex Kubik verantwortlich, der unter Verwendung des alten Mobiliars sowie mit neuen, aber schlichten Einrichtungselementen eine unaufdringliche Eleganz zu schaffen wusste. Eine Wandmalerei mit dem Porträt Simon Wiesenthals über drei Stockwerke im zentralen Lichthof verleiht dem Mentor und Initiator des Instituts eine ständige intellektuelle Präsenz im Haus.

The Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies

 

Das Fortunoff-Videoarchiv enthält mehr als 10.000 Stunden von ZeitzeugInneninterviews von Holocaustüberlebenden auf Video. Das Archiv ist aus einer Sammlung von 183 Interviews des Holocaust Survivors Film Project 1981 entstanden und umfasst heute mehr 4.500 Aussagen in 22 Sprachen, die entweder an der Yale University oder im Rahmen von Partnerprojekten aufgenommen wurden. Die einzelnen Aufnahmen können leicht über den Online-Katalog recherchiert werden. Ein diesbezügliches Tutorial erklärt die sehr einfache Vorgangsweise. 

 

Bis jetzt musste die Einsicht in das so gefundene Videomaterial über eine Registrierung beantragt werden und konnte nur an der Yale University benutzt werden. Im Rahmen eines im Jänner 2017 geschlossenen Abkommens zwischen der Yale University und dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) können von nun an diese Materialien – nach entsprechender Registrierung und Anforderung der Interviews – auch an einem eigenen Arbeitsplatz im VWI eingesehen werden.

 

Bitte kontaktieren Sie bezüglich der genauen Details das Archiv des VWI.

 

Kontakt:

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel. +43 1 890 15 14-400

VWI-Visuals

 

Die VWI Visuals präsentiert in unregelmäßigen Abständen kaum bekannte, vergessene oder kontroversielle filmische Aufarbeitungen, Kommentare und Dokumentationen zum Thema Holocaust. Expertinnen und Experten stellen vor der Vorführung den Film kurz vor, um ihn danach gemeinsam mit anderen Gästen und dem Publikum näher zu diskutieren, in einen Kontext zu stellen. Mit seinem spezifischen Ambiente, seiner cineastischen Patina hat sich bis jetzt das Wiener Admiralkino als idealer Ort für dieses Veranstaltungsformat erwiesen. Mit dem neuen Standort ergibt sich aber auch die Möglichkeit die Visuals in die Research Lounge des Instituts zu verlagern.

Senior Fellowships 2017/2018 des Wiesenthal Institutes für Holocaust-Studien (VWI)

 

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) gibt die Ausschreibung seiner Senior Fellowships für das Studienjahr 2017/2018 bekannt.


Das VWI ist eine noch zu Lebzeiten von Simon Wiesenthal initiierte und konzipierte, vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Stadt Wien geförderte wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation von Antisemitismus, Rassismus und Holocaust. Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist der Holocaust in seinem europäischen Zusammenhang, einschließlich seiner Vor- und seiner Nachgeschichte.


Als Senior Fellow können sich herausragend qualifizierte, promovierte Forscher und Forscherinnen bewerben, die sowohl wissenschaftliche Publikationen vorgelegt haben als auch in universitärem oder wissenschaftlich-institutionellem Bereich über langjährige Erfahrungen verfügen. Sie erhalten am Institut die Möglichkeit, frei einem selbst gewählten Forschungsvorhaben im Bereich der Holocaust-Forschung nachzugehen. Ziel des Aufenthaltes am VWI ist über die Forschungstätigkeit hinausgehend die Kommunikation und wissenschaftliche Interaktion mit den anderen Fellows am Institut. Es wird erwartet, dass Senior Fellows die wissenschaftliche Arbeit des Instituts fördern und die Junior Fellows bei ihren Forschungsvorhaben beratend unterstützen. Darüber hinaus ist die Einbindung der Senior Fellows in das Wiener Forschungsumfeld, z. B. durch Gastseminare und -vorträge an akademischen Einrichtungen erwünscht. Die Senior Fellows sind verpflichtet, regelmäßig am VWI anwesend zu sein.


Projekte der Senior Fellows behandeln die Forschungsthematik des VWI; Fragestellung, Verfahren und Methoden stehen frei. Die Bestände des institutseigenen Archivs stehen ihnen zur Verfügung. Ihre Einbeziehung in die Forschungsarbeit ist erwünscht. Ergebnisse werden im Kreis der Fellows diskutiert und in regelmäßigen Abständen einem größeren Publikum präsentiert. Am Ende des Aufenthalts ist ein Artikel vorzulegen, der begutachtet und im E-Journal des VWI, S:I.M.O.N. – Shoah: Intervention. Methods. Documentation. veröffentlicht wird.


Die Dauer der Senior Fellowships beträgt mindestens sechs, maximal elf Monate. Die Senior Fellows erhalten am VWI einen Arbeitsplatz mit EDV- und Internet-Zugang. Die Höhe des Stipendiums beträgt € 2.500.- monatlich. Zusätzlich trägt das VWI die Unterkunftskosten während des Aufenthalts (bis € 800.-) sowie die Kosten der An- und Abreise (Economy bzw. Bahnfahrt 2. Klasse). Für Recherchen außerhalb Wiens oder eventuell anfallende Kopierkosten außer Haus steht ein einmaliges Budget in der Höhe von weiteren € 500.- zur Verfügung.


Die Auswahl erfolgt durch den Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des VWI.


Eine Bewerbung ist mit folgenden Unterlagen in Deutsch oder Englisch möglich:

 

  • einem ausgefüllten Antragsformular,
  • einer ausführlichen Beschreibung des Forschungsvorhabens, die die Ziele des Projekts enthält, den Forschungsstand und methodische Überlegungen (maximal 12.000 Anschläge)
  • einer Publikationsliste und einem Lebenslauf mit Foto (fakultativ).

 

Die Anträge sind bis 29. Jänner 2017 in elektronischer Form (in einem PDF-Dokument zusammengefasst) mit dem Betreff "VWI-Research Fellowships 2017/2018" an

 

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zu richten. Sollten Sie keine Bestätigung über den Erhalt Ihres Antrages erhalten, ersuchen wir Sie, uns zu kontaktieren.


Die zukünftigen Senior Fellows werden angehalten, zu versuchen, einen Teil ihrer Fellowships über ein Stipendium Stipendienstiftung der Republik Österreich zu finanzieren, und nach der Benachrichtigung über die Zuerkennung des Fellowships einen diesbezüglichen Antrag zu stellen.

 

Fellowships 2015/2016
Des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI)

 

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) gibt die Ausschreibung seiner Fellowships für das Studienjahr 2015/2016 per 1. Oktober 2015 bekannt.

 

Das VWI ist eine noch zu Lebzeiten von Simon Wiesenthal initiierte und konzipierte, vom österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie von der Stadt Wien geförderte wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation von Antisemitismus, Rassismus und Holocaust. Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist der Holocaust in seinem europäischen Zusammenhang, einschließlich seiner Vor- und seiner Nachgeschichte.

 

Eingereichte Projekte behandeln die Forschungsthematik des VWI; Fragestellung, Verfahren und Methoden stehen frei. Die Bestände des entstehenden institutseigenen Archivs stehen den Fellows zur Verfügung. Ihre Einbeziehung in die Forschungsarbeit ist erwünscht. Ergebnisse werden im Kreis der Fellows diskutiert und in regelmäßigen Abständen einem größeren Publikum präsentiert.

 

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