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Antisemitism and Violence Vienna 1938 – Kielce 1946

Die Interventionsreihe „Antisemitismus und Gewalt: Wien 1938 – Kielce 1946“ entstand aus der Zusammenarbeit des Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) in Wien und des Instytut Tolerancji in Łódź. Beide Einrichtungen eint die Überzeugung, dass Antisemitismus nicht nur als historisches Phänomen, sondern als gegenwärtige Herausforderung verstanden werden muss.

Wien und Kielce stehen exemplarisch für unterschiedliche Formen antisemitischer Gewalt im 20. Jahrhundert und für deren europäische Verflechtungen. Der Blick auf die Jahre 1938 und 1946 macht deutlich, dass antisemitische Gewalt nicht mit dem Ende des Nationalsozialismus verschwand, sondern weiterwirkte.

Die Reihe brachte historische Forschung bewusst in den öffentlichen Raum. In Vorträgen, Workshops, Konzerten, Stadtspaziergängen und künstlerischen Interventionen wurde Geschichte erfahrbar und in Beziehung zur Gegenwart
gesetzt.

Ermöglicht wurde das Projekt durch das European Practitioners Network Against Antisemitism (EPNA), dem das Instytut Tolerancji und das VWI als Mitglieder angehören. Die Förderung machte eine grenzüberschreitende
Zusammenarbeit möglich und unterstrich den europäischen Anspruch der Reihe.

Diese Broschüre in deutscher, englischer und polnischer Sprache dokumentiert zentrale Stationen der Interventionsreihe und lädt dazu ein, Erinnerung als Grundlage gesellschaftlicher Verantwortung zu verstehen.

Angelika Brechelmacher, Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI)
Maria Goldstein, Instytut Tolerancji w Łodzi

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