Simon Wiesenthal
Simon Wiesenthal (1908–2005) widmet sein Leben der Dokumentation nationalsozialistischer Verbrechen. Als Überlebender mehrerer Konzentrationslager recherchiert er nach 1945 systematisch nach NS-Verbrecher:innen. Unter dem Motto „Recht, nicht Rache“ trägt er entscheidend zur Strafverfolgung von Täter:innen bei. Mit seinem Einsatz macht er antisemitische und rassistische Kontinuitäten sichtbar und stärkt das Gedenken an die Opfer. So wird er zu einer international anerkannten Stimme für Menschenrechte, historische Verantwortung und Demokratie.