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Intervention
Lange Nacht der Forschung 2026
   

Freitag, 24. April 2026, 17:00 - 22:00

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), Rabensteig 3, 1010 Wien

 

2026 öffnet das VWI in der Langen Nacht der Forschung seine Tore. Unter dem Motto „Täterschaft im Fokus“ bieten VWI-Fellows und das VWI-Team Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte sowie in die Bestände des Archivs. Zusammen mit dem Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus präsentiert das VWI im Rahmen von EHRI-AT Findbücher und digitale Portale in der Holocaustforschung.

 

 

Programmpunkte

17:30-19:00 Digitale Findbücher und Portale in der Holocaustforschung - wie können wir sie nutzen?

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus und das Wiener Wiesenthal Institut (VWI) geben Einblicke in die Arbeit mit historischen Quellen: Was findet man in den Akten des Nationalfonds, und wie lässt sich das Online-Findbuch nutzen? Welche Dokumente bewahrt das VWI-Archiv?
Entdecken Sie das EHRI-Portal und erfahren Sie, wie Sie digitale Ressourcen und Archivbestände nutzen können.

EHRI-AT LogoNationalfonds Logo

 

19:00-20:00 Vorstellungen von Täterschaft - was verrät ein Blick in Simon Wiesenthals Korrespondenzen und Bücher?

In diesem Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie sich Überlebende „den Nazi nebenan“ vorstellten. In zahlreichen Briefen an Simon Wiesenthal und sein Dokumentationszentrum finden sich Vorstellungen über, Ängste vor, und konkrete Hinweise auf Täter:innen. Wiesenthal wiederum verarbeitete und reflektierte Fragen nach Täterschaft, Schuld, Verantwortung und Vergebung in seinen Büchern.

  • Kinga Frojimovics, VWI
  • Marianne Windsperger, VWI

Katalogisierung und Erhalt der Dokumente erfolgt mit Unterstützung der Conference on Jewish Material Claims Against Germany. Gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen, Bundesrepublik Deutschland.

Claims Logo

 

20:00-21:00 Täterforschung aktuell - welche Fragen stellen Holocaustforscher:innen heute?

Kommen Sie mit den VWI-Fellows ins Gespräch und diskutieren Sie mit ihnen über Medienereignisse wie den Eichmann-Prozess und über Fragen der Dokumentation und Sichtbarkeit von Täterschaft in der Holocaustforschung.
Veranstaltungssprache: Englisch

Moderation: Paul Hanebrink (VWI Senior Fellow)

  • Jovana Cvetićanin (VWI Junior Fellow/ Claims Conference Saul Kagan Fellow in Advanced Shoah Studies): Making Headlines. Eichmann in the Yugoslav Press
  • Roman Shlyakhtych (VWI Fortunoff Research Fellow): Constructing the Image of a Local Policeman Based on Soviet Secret Service Documents
  • Jackie Olson (VWI Junior Fellow): Ambigiously Innocent.The Mourning Practices of the German Youth in Postwar Germany


21:00-22:00 Der Holocaust in Ungarn - welche Fragen stellen Holocaustforscher:innen heute?

Kommen Sie mit den VWI-Fellows ins Gespräch und erfahren Sie mehr über aktuelle Forschungsprojekte zu Tatkomplexen und Täterschaft im Holocaust mit Fokus Ungarn.

Veranstaltungssprache: Englisch

Moderation: Éva Kovács (Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies)

  • Béla Bodó (VWI Senior Fellow): Edmund Veesenmayer: A Neutral Administrator or the Mastermind Behind the Genocide of Hungarian Jews
  • Barnabas Balint (VWI Research Fellow): Following the Paper Trail: Researching SS Perpetrators in Hungary

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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