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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

VWI Visual
„Perm-36“, Ru 2016, Regie: Sergej Katschkin, 100 Min. (OmeU)
   

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:30 - 20:45

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), 1010 Wien, Rabensteig 3, Research Lounge, 3. Stock

 

Drei ehemalige politische Gefangene – der wegen ‚antisowjetischer Aktivitäten’ verurteilte Arbeiter Viktor Pestov, der Literaturwissenschaftler Michail Mejlak, verurteilt, weil er verbotene Literatur, Werke von Vladimir Nabokov, Ossip Mandelstam und Alexander Solschenizyn sammelte, und der Menschenrechtsaktivist Sergej Kowalew, der eine Samisdatzeitschrift über die Verletzung der Menschenrechte in der Sowjetunion editierte – erinnern sich an die Geschichte ihrer Inhaftierung im Gefangenenlager „Perm-36“ am Fuße des Urals.

1996 wurde hier auf Initiative des Historikers Victor Schmirow das einzige russische Museum zur Geschichte der politischen Repression in der ehemaligen Sowjetunion eröffnet: Seit 2005 findet hier Ende Juli regelmäßig das internationale Bürgerforum „Pilorama“ mit Diskussionen, Konzerten, Führungen, Filmvorführungen statt.

Ehemalige Dissidenten und Häftlinge kehren aus diesem Anlass zurück, erzählen ihre Geschichten und werden zu einem Spiegelbild der gegenwärtigen russischen Gesellschaft, die noch immer unter den Phantomschmerzen der sowjetischen Repression leidet. Allein das Museum erregt auch Widerstand und Protest: Junge Kommunisten empören sich über die Existenz dieses Erinnerungsortes, fordern dessen Schließung. Mehr und mehr gelingt es ihnen Aufmerksamkeit, ja sogar Zuspruch zu gewinnen: Dunkle Wolken ziehen über dem Museum auf...

Sergej Katschkin ist Absolvent der Moskauer Filmschule von Marina Rasbeskina und Regisseur, Kameramann sowie Produzent zahlreicher, auch bei internationalen Festivals vorgestellter und preisgekrönter Dokumentarfilme.

Anschließend Gespräch mit Regisseur Sergej Katschkin und VWI-Beirätin Irina Scherbakowa, moderiert von Béla Rásky (VWI).

Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

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