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Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

VWI Visual
„66.000“ Schreiben gegen das Vergessen
   

Freitag, 9. November 2018, 19:30 - 21:30

Metro-Kino, Johannesgasse 4, 1010 Wien

 

Vom 21. bis 28. Juni 2018 schrieben in der großangelegten Kunstaktion Schreiben gegen das Vergessen von Margarete Rabow mehr als 600 Freiwillige die Namen der 66.000 österreichischen Todesopfer der Shoah auf die Prater Hauptallee – beschrifteten mit weißer Schulkreide, auf den Knien rutschend mehrere Kilometer der Pratermagistrale. Claudia RohrauerAuf diese Weise versinnbildlichten sie inmitten des sommerlichen Freizeitgetümels den immensen Menschenverlust. Kreide ist ein so einfaches wie probates Mittel. Jeder kennt sie, jeder hat sie schon einmal in der Hand gehalten. Dennoch ist das mit Kreide auf die Straße geschriebene Wort so flüchtig und unbeständig wie der Lauf der Geschichte. Passanten gehen darüber hinweg, Regen spült es fort: So geschehen an einigen regnerischen Tagen während der Aktion. Allein von jedem Namen wurde mit einer analogen 16mm-Filmkamera Einzelbilder gemacht. Aus dem Projekt Schreiben gegen das Vergessen entstand ein Film von ca. einer Stunde Länge bei 24 Kadern (Bildern)/Namen pro Sekunde: ein Film, der bleiben wird, und ein beständiges Memento, eine Erinnerung an die österreichischen Opfer der Shoah markiert.

Eine weiter Projektion wird am Sonntag, 11. November 2018, 15:30 Uhr, ebenfalls im Metro-kino stattfinden.

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) richtet rund um das Gedenken an die Pogromnacht 1938 verschiedene Veranstaltungen aus. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung:

09111938 Cover

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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