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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Simon Wiesenthal Lecture
Dominik J. Schaller: Zwischen Trauma und Leugnung: Der Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg
   

Donnerstag, 23. April 2015, 18:30 - 20:00

Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Minoritenplatz 1, 1010 Wien

 

Nur wenige historische Ereignisse sind so umstritten wie der Völkermord an den Armeniern. Nicht nur die Geschichtswissenschaft beschäftigt sich mit der Interpretation der Geschehnisse 1915. Der Mord an den anatolischen Armeniern durch die Jungtürken ist zu einem Politikum geworden, das Parlamente ebenso wie Gerichte weltweit beschäftigt. Woher rührt die Brisanz dieser Thematik, die auch nach hundert Jahren emotional und kontrovers diskutiert wird? Und weshalb streitet die Türkei den Tatbestand des Völkermords noch immer hartnäckig ab? Der Vortrag wird die historischen Ursachen erörtern, den Gang der Geschehnisse aus einer objektiven Perspektive darlegen und unterschiedliche Deutungen besprechen. Die Darlegung der globalhistorischen Bedeutung dieses Ereignisses – insbesondere die Diskussion um die Vergleichbarkeit mit dem Holocaust – rundet den Vortrag ab.

 

Dominik J. Schaller ist Dozent für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Er befasst sich mit Genozidforschung, Kolonialgeschichte und der Geschichte Afrikas. Er war Herausgeber des Journal of Genocide Research und war als Berater für das Office of the Special Advisor on the Prevention of Genocide der UNO tätig. Zur Thematik hat er folgende Sammelbände veröffentlicht: Der Völkermord an den Armeniern und die Shoah (Zürich, 2002), Late Ottoman Genocides. The Dissolution of the Ottoman Empire and Young Turkish Population and Extermination Policies (London, 2009).

 

150408 Einladung Lecture 40 Schaller WWW

 

Ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung

  

Logo Aktionstage Politische Bildung 2015

 

 

Berichterstattung:

 

Tiroler Tageszeitung 

Wiener Zeitung

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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