Bibliothek

Newsletter

PDF Abonieren

YouTube-Kanal

Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Buchpräsentation
Regina Fritz, Nach Krieg und Judenmord. Ungarns Geschichtspolitik seit 1944, Göttingen 2012.
   

Donnerstag, 21. Februar 2013, 18:30

Jüdisches Museum Wien; 1010 Wien, Dorotheergasse 11

 

Die tragische Bilanz der nationalsozialistischen Besatzung Ungarns im März 1944 war mehr als eine halbe Million ungarisch-jüdischer Opfer, deren überwiegende Mehrheit zwischen Mai und Juli 1944 in Auschwitz-Birkenau ermordet wurde. Von wenigen Ausnahmen abgesehen setzte sich die ungarische Historiographie, Geschichtspolitik und Gesellschaft mit diesem brutalen Kapitel der Landesgeschichte lange Zeit nicht oder kaum kritisch auseinander. So vermied man, auch sich mit der Kollaboration zu beschäftigen, ohne welche die Deportation der Jüdinnen und Juden in dieser Schnelligkeit und diesem Ausmaß nicht möglich gewesen wäre.

 

Regina Fritz beschreibt in ihrem Buch die Auseinandersetzung mit dem Holocaust unter demokratischen Voraussetzungen unmittelbar nach Ende des Krieges, über die Zeit des Stalinismus und Kádárismus bis in die Zeit der Wende und der Dritten Republik. Wie und aus welchen Gründen wurde dieser Teil der Geschichte thematisiert, genutzt, umgedeutet und schließlich tabuisiert bzw. zugunsten anderer nationaler Opfernarrative zunehmend ausgeblendet? Welchen Anteil hatten politische Akteure bzw. Interessen daran, und wie wirkten internationale Prozesse auf die ungarische Aufarbeitung?

 

 

Podiumsgespräch
Regina Fritz (Autorin)
Béla Rásky (Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien)

 

Im Rahmen der Veranstaltung liest
Emese Fáy aus Werken von:
Sándor Márai
Ágnes Zsolt
István Vas
István Örkény
János Pilinszky
Zsófia Balla
György Dalos

 

anschließend Wein und Käse

 

in Zusammenarbeit mit: 

jmw logo

Interview des Volksgruppen-ORF mit Regina Fritz

Zurück

Oktober 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3


Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

bmbwf 179

 

wienkultur 179

 

  BKA 179