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Workshops & Tagungen

 

Die einzelnen Forschungsvorhaben und -projekte des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) bedürfen einer laufenden Diskussion und tiefgehenden wissenschaftlichen Erörterung und Feinadjustierung.

  

VWI-Workshops dienen so der Vertiefung und Diskussion von Themen, die gerade im Fokus der Tätigkeiten des Instituts stehen. Das Grundsatzpapier und die empfohlenen Forschungsschwerpunkte des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats bzw. dessen Empfehlungen  dienen dabei als Richtschnur, wobei aber Themen, Ideen und Konzepte durchaus auch vom VWI selbst aufgegriffen bzw. formuliert und umgesetzt werden können. Häufig werden oder wurden auch externe Fachleute für die Konzeption eines Workshops herangezogen, deren akademische Institutionen dann auch als Partnerorganisationen bei der konkreten Veranstaltung dienen.  

  

Für die Vorbereitung der Workshops hat sich seit 2011 – dem Jahr des ersten VWI-Workshops – eine Mischung aus Beiträgen, die über einen Call for Papers an die Organisatorinnen und Organisatoren herangebracht werden, bzw. die Einladung von ausgewiesenen Fachleuten für einzelne Panels oder die Keynote als durchaus produktiv erwiesen.

 

Darüber hinaus beteiligt sich das VWI auch finanziell, inhaltlich und organisatorisch an diversen Konferenzen, deren Inhalte mit dem Institutsprofil korrelieren.

 

 

Tagung
Nach den Nazis. Film, Foto, Geschichtspolitik
   

Freitag, 6. November 2020, 16:30 - 21:00

Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

 

„Seit dem Zweiten Weltkrieg“: Diese kleine Tagung war für den 7. Mai, aus Anlass 75 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus vom Ende der NS-Herrschaft in Österreich noch vor der Pandemie geplant. Einiges endete aber doch nicht mit 1945: Film kann „blitzartig veranschaulichen, daß das Totgeglaubte in uns fortlebt“, so Siegfried Kracauer.

Welche Kategorien und Konturen haben Geschichtsbilder von Nationalsozialismus und Widerstand in Inszenierungen heutiger Public History? Das erörtern Vorträge zu Buch- und Zeitungsfotografie, zu rezentem Dokumentarfilm (Zustand und Gelände) und zur Wahrnehmung von Agency in aktuellen Spielfilmen.

16.30 Begrüßung

17.00 Ina Markova (Historikerin, Wien)
Die im Dunkeln sieht man nicht – aber warum nicht? Darstellungen des kommunistischen Widerstands in Österreich

18.30 Lena Stölz (Medienwissenschaft, Universität Bayreuth)
Zur Filmkunst des Spurenlesens

20.00 Drehli Robnik (Theorievermittler, Wien-Erdberg)
Vom Trauma zum Lifestyle: Geschichtsperspektiven in der Public History zum Nationalsozialismus in Spielfilm und TV (Jojo Rabbit, A Hidden Life, Ein Dorf wehrt sich, Hunters und als Kontrastbeispiel Murer)

Moderation: Drehli Robnik und Renée Winter (Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien)

Konzept: Drehli Robnik (im Rahmen von PolitikProjektionen–>Viel*im*Film)
für das Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)

Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen gibt es eine stark eingeschränkte Zahl an Plätzen, daher ist die Teilnahme derzeit NUR nach Voranmeldung möglich. Bitte senden Sie eine Mail mit Betreff: „Anmeldung“ und dem Datum der Veranstaltung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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