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Eingeschränkter Betrieb:

 

Archiv, Bibliothek und Museum Ab Montag, 8. Juni 2020 wird ein eingeschränkter Betrieb wieder zu den gewohnten Zeiten möglich sein. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist aufgrund der gesetzlichen Anforderungen (Covid-19) beschränkt. Der Besuch des Lesesaals (Archiv und Bibliothek) ist nur gegen bestätigte Voranmeldung möglich:

Archiv: rene.bienert@vwi.ac.at
Bibliothek: barbara.grzelak@vwi.ac.at

 

Der Besuch des Museums ist für max. vier Personen gleichzeitig wieder erlaubt. Die Sicherheit der BenutzerInnen und MitarbeiterInnen hat oberste Priorität. Wir ersuchen Sie, den behördlich vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz selbst mitzubringen und während ihres Aufenthalts zu tragen. Handdesinfektionsmittel werden bereitgestellt.

Buchpräsentationen

 

Das VWI versucht, Neuerscheinungen, von der einschlägigen Fachliteratur über populärwissenschaftliche Literatur bis hin zur Belletristik, die Möglichkeit zu bieten, in einem besonderen Rahmen präsentiert zu werden. Dazu wird in der Regel auf eine Kombination aus besonderem Veranstaltungsort, einer entsprechenden musikalischen Untermalung oder Lesung zurückgegriffen, welche je nach Neuerscheinung individuell zusammengestellt wird.

 

Ebenso präsentiert das VWI immer wieder wissenschaftliche Projekte, welche entweder direkt am Institut angesiedelt sind oder in Kooperationen mit anderen Institutionen abgewickelt werden. Aber auch externe Projekte, sofern sie in das Institutsprofil passen, werden hier einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.

 

 

Buchpräsentation
Brigitte Bailer / Juliane Wetzel (Hg.), Mass Murder of People with Disabilities and the Holocaust, Berlin 2019.
   

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18:30 - 20:30

Wiener Wiesenthal Institut, Research Lounge 1010 Wien, Rabensteig 3, 3. Stock

 

Die ersten Opfer des nationalsozialistischen Massenmords in Deutschland und im besetzten Österreich waren Menschen mit Behinderungen: eine Mordaktion, die bis heute unter dem eu-phemistischen Begriff der Euthanasie bekannt ist. Diese Menschen wurden aus ökonomischen und rassistischen Gründen für lebensunfähig erachtet. Auch in den im Zuge des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht besetzten europäischen Territorien war die physische Vernichtung von geistig oder körperlich behinderten Menschen Ziel der NS-Okkupanten. Die Methoden und Vorgangsweisen, die bei diesen Verbrechen zur Anwendung kamen, wurden später im Holocaust, bei Massenmord an den Jüdinnen und Juden, noch weiter entwickelt. Die Täter des Euthanasieprogramms wurden zu den Fachmännern der Todesfabriken der sogenannten Aktion Reinhard.

Der von den beiden Herausgeberinnen präsentierte, in der Edition der International Holocaust Remembrance Association erschienene Band fasst die Vorträge und Diskussionen einer im November 2017 in Bern gehaltenen Konferenz zusammen.

Das Buch wird von den beiden Herausgeberinnen auf Deutsch präsentiert.

Brigitte Bailer war langjährige Direktorin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und ist Mitglied der Generalversammlung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

Juliane Wetzel arbeitet am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und ist Vorstandsmitglied des VWI.

Moderation:
Philipp Rohrbach, Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)

Um Anmeldung wird bis Montag, 21. Oktober 2019, 18.00 Uhr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten. 

VWI Bailer cov

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Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

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