Bibliothek

Newsletter

PDF Abonieren

YouTube-Kanal

Aktuelle Veranstaltungen und Calls

20. Oktober 2019 08:00 - 12. Januar 2020 23:59
FellowshipsCall for Fellowships 2020/21
Fellowships 2020/2021 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2020/2021. The VWI is an academic institution dedicated to the re...Weiterlesen...
20. Oktober 2019 08:00 - 13. Dezember 2019 23:59
CfP - Simon Wiesenthal ConferenceCall for Papers, Simon Wiesenthal Conference 2020: Ethnicising Europe. Hate and Violence in Post-Versailles Europe
Keynote Address: Tara Zahra (The University of Chicago) The collapse of the Central, Eastern and South Eastern European empires and the ensuing peace treaties following the First World War produced more than just new borders and new nation states. It also marked a new world order bas...Weiterlesen...
22. Oktober 2019 18:30
ProjektpräsentationenNeueste Forschungsergebnisse zur Vernichtungsstätte Malyj Trostenez. Ein Podiumsgespräch
Malyj Trostenez, ein Vorort der weißrussischen Hauptstadt Minsk, fand jahrzehntelang im Westen kaum Beachtung, obwohl sich hier eine der größten Vernichtungsstätten in den von der Wehrmacht besetzten Teilen der Sowjetunion befand. Neben belarussischen, deutschen und tschechischen Jüdi...Weiterlesen...
23. Oktober 2019 18:00
VWI invites/goes to...György Majtényi: Transnational Memory of the Roma Holocaust/Porajmos
VWI goes to the Romano Centro Roma history can be illustrated either in the context of the history of a given country or – breaking somewhat from national histories – in the context of a unified Roma history. This latter approach might be called the ‘transnational’ depiction of Roma ...Weiterlesen...
24. Oktober 2019 18:30
BuchpräsentationBrigitte Bailer / Juliane Wetzel (Hg.), Mass Murder of People with Disabilities and the Holocaust, Berlin 2019.
Die ersten Opfer des nationalsozialistischen Massenmords in Deutschland und im besetzten Österreich waren Menschen mit Behinderungen: eine Mordaktion, die bis heute unter dem eu-phemistischen Begriff der Euthanasie bekannt ist. Diese Menschen wurden aus ökonomischen und rassistische...Weiterlesen...
25. Oktober 2019 16:00
ProjektpräsentationenGlobalised Remembrance? Conflicting Memories in the Era of Claims for Moral Universal
With Aleida Assmann, Omer Bartov, Zuzanna Dziuban, Carol Gluck and Rachel IbreckChair and introduction to the project: Ljiljana Radonić Panel Discussion and Kick-Off Event of the Project Globalized Memorial Museums. Exhibiting Atrocities in the Era of Claims for Moral Universals...Weiterlesen...

Simon Wiesenthal Lectures

 

Die Vortragsreihe der Simon Wiesenthal Lectures hat sich seit 2007, noch in der Aufbauphase des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien, in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien als tragendes Element der Vermittlung neuerer wissenschaftlicher Ergebnisse im Bereich der Holocaust-Forschung bzw. der Holocaust- und Genozid-Studien zum Flaggschiff der Vermittlungstätigkeit des VWI entwickelt.

 

Die regelmäßig, alle sechs bis acht Wochen stattfindende Vortragsreihe setzt sich zum Ziel, mithilfe renommierter Wissenschafterinnen und Wissenschafter die aktuellsten Forschungsergebnisse zum Holocaust sowohl einem Fach- als auch einem breiteren Publikum zu präsentieren – und dabei das beeindruckende Spektrum dieser Disziplin, die zahlreichen Frage- und Problemstellungen von der empirisch-analytischen Historiografie bis zu kulturwissenschaftlichen Themen, jüngere Wissenschafterinnen und Wissenschafter ebenso wie bereits arrivierte zu berücksichtigen.

 

Mit dem Österreichischen Staatsarchiv als Kooperationspartner hat sich seit Juni 2010 das Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs am Wiener Minoritenplatz als idealer Veranstaltungsort der Lectures etabliert. Auf der Rückfront des Bundeskanzleramts befindlich, erzählt dieser Schauplatz symbolisch gleichzeitig ein wenig die Geschichte der Aufarbeitung des Holocaust in Österreich: Jahrzehntelang wurde er ja, ebenso wie seine unmittelbare Vorgeschichte, der österreichische Antisemitismus, marginalisiert, aus der eigenen Geschichte ausgenommen und dessen Aufarbeitung den Opfern und ihren Nachkommen zugeschanzt. Erst in jüngster Zeit hat sich dies geändert. Gleichzeitig damit rückte die Schoah auch mehr und mehr in das Zentrum des österreichischen Geschichtsbewusstseins, geriet von der verdrängten Peripherie, aus dem Tabu und Schweigen langsam in den Fokus zum Verständnis der jüngsten Geschichte Österreichs. Somit sind die Simon Wiesenthal Lectures an einem Ort, der das symbolische und reale Zentrum der Republik repräsentiert, eben auch Ausdruck dieser Wende in der österreichischen Geschichtsauffassung.

  

Mit Ende 2016 erreichte die Zahl der am VWI gehaltenen Lectures etwa fünfzig Vorträge, deren Videoaufnahmen alle über den eigenen YouTube-Kanal des Instituts abgerufen werden können. Viele der Vorträge liegen auch redaktionell bearbeitet als SWL-Reader in S:I.M.O.N. – Shoah: Intervention. Methods. Documentation), im E-Journal des VWI vor.

 

Oktober 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

 

Aktuelle Publikationen

 

Band 7

 

Band 3

 

SWC2015

 

 

Weitere Publikationen


Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

bmbwf 179

 

wienkultur 179

 

  BKA 179