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Andrii Bolianovskyi

Senior Fellow (03/2023 – 08/2023)

 

Struktureller Völkermord und die Instrumentalisierung des Antisemitismus: SS, Polizei, Sicherheitsdienste des nationalsozialistischen Deutschlands, ihre Hilfskonstruktionen und der Holocaust in der Ukraine, Juli 1941–Juli 1944

 

Andrii BolianovskyiHauptgegenstand des Projekts sind die besatzungspolizeilichen Strukturen des nationalsozialistischen Deutschlands in der Ukraine 1941¬–1944. Besonderes Augenmerk wird auf die vergleichende Analyse des Einsatzes von Ukrainern, Russen, sogenannten Volksdeutschen und Personen anderer Nationalitäten in den Polizeistrukturen des Dritten Reichs in der nationalsozialistischen Besatzungspolitik gelegt.

Das Ziel der Forschung ist die Untersuchung der Organisationsstruktur, der Führung, der Anzahl, der Funktionen und der Befugnisse der deutschen Polizei und ihrer Hilfskräfte im System der Vorbereitung und Durchführung der Shoah in der Ukraine. Zahlreiche bisher unbekannte Dokumente aus Archiven der Ukraine, Deutschlands, Israels, der Vereinigten Staaten, Polens, Russlands und Österreichs werden für die Studie zum ersten Mal verwendet.

 

Andrii Bolianovskyi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Iwan-Krypjakewytsch-Institut für Ukrainische Studien an der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Lviv. Er ist auf die (westliche) Ukraine, Polen, Deutschland und Russland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts spezialisiert, seine Forschungsinteressen umfassen Holocauststudien, nationalistische Bewegungen, Massengewalt und Völkermord, interethnische Konflikte sowie Kriegsverbrechen.

 

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