Bibliothek

Newsletter

PDF Abonnieren

YouTube-Kanal

Museum, Bibliothek und Archiv sind nur mit einer FFP2-Maske zugänglich.

News – Veranstaltungen – Calls

01. September 2021 08:00 - 31. Januar 2023 23:00
CfP - WorkshopsThe 1952 German-Jewish Settlement and Beyond. New Perspectives on Reparations During and After the Cold War
On 10 September 1952, the Federal Republic of Germany, the State of Israel, and the Conference on Jewish Material Claims Against Germany signed a historic agreement in Luxembourg, according to which Germany was to pay Israel the costs for “the heavy burden of resettling so great a num...Weiterlesen...
23. August 2022 08:00 - 13. Januar 2023 23:59
FellowshipsCall for Fellowships 2023/24
Fellowships 2023/24 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (german version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2022/2023. The VWI is an academic institution dedicate...Weiterlesen...
26. September 2022 08:00 - 20. Oktober 2022 23:59
ChancenDas Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht zum sofortigen Eintritt eine:n Projektassistent:in
(Englisch below) Das EU-Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) (https://www.ehri-project.eu/) EHRI ist ein multinationales Konsortium mit dem Ziel, eine nachhaltige, state-of-the-art Forschungsinfrastruktur für Holocaust-Studien zu entwickeln, Repositorien sowie d...Weiterlesen...
05. Oktober 2022 08:00 - 06. November 2022 17:00
ChancenDas Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht zum ehest möglichen Eintritt eine:n Archivar:in mit digitaler Expertise
(English below) Das EU-Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) https://www.ehri-project.eu/ EHRI ist ein multinationales Konsortium mit dem Ziel, eine nachhaltige, state-of-the-art Forschungsinfrastruktur für europäische Holocaust-Studien zu entwickeln und Reposito...Weiterlesen...
20. Oktober 2022 18:30
Simon Wiesenthal LectureGideon Reuveni: The Phantom Giant And The No-Key Gate. The German-Jewish Settlement And The Holocaust
When on September 10, 1952, the Federal Republic of Germany, the State of Israel and the Conference on Jewish Material Claims Against Germany signed a reparation agreement in Luxembourg, this settlement was considered historical. Official publications from both sides portrayed it as a...Weiterlesen...
27. Oktober 2022 15:00
Alma Mater RevisitedNorman Domeier: Weltherrschaft und Völkermorden. Die Lochner-Version der Hitler-Rede vom 22. August 1939 als Schlüsseldokument nationalsozialistischer Weltanschauung
Alma Mater Revisited Eigentlich sollte die Geheimrede Hitlers vor der Wehrmachtführung am 22. August 1939 auf dem Obersalzberg zu einem zentralen Beweisstück des Nürnberger Prozesses 1945/46 werden. Denn in dieser Ansprache, wenige Tage vor dem deutschen Angriff auf Polen, hatte der ...Weiterlesen...
02. November 2022 13:00
Simon Wiesenthal ConferenceSurvivors’ Toil. The First Decade of Documenting and Studying the Holocaust
In December 1945, in the introduction to the first edition of his monograph The Destruction of the Jews of Lwow, Philip Friedman expressed his sense of urgency for Holocaust scholarship – an urgency due in part to the growing number of trials of war criminals. As a trained historian a...Weiterlesen...
17. November 2022 19:00
VWI invites/goes to...Anca Filipovici: Personal Accounts of Resistance. Jewish Youngsters in Underground Organisations During the Holocaust in Romania
VWI goes to Rumänisches Kulturinstitut Wien In this presentation Anca Filipovici explores the history of the Holocaust in Romania from the perspective of the Jewish youth as an agency of resistance. Filipovici directs her attention at underground Jewish youth organisations and other ...Weiterlesen...

Der neue Newsletter ist da

 

RÜCKBLICKE_EINBLICKE_AUSBLICKE: Der neue Newsletter VWI im Fokus 2020 ist online. Hier erfahren Sie, wer die neuen Fellows sind, zu welchen Themen sie arbeiten und welche Veranstaltungen in den nächsten Monaten bei uns am Institut bzw. virtuell stattfinden werden. Nicht zu vergessen, die schon traditionellen Kleinode der VWI-Bibliothek und das Fundstück aus dem Archiv. Anlässlich eines gemeinsamen Workshops und der daraus resultierenden Publikation Beyond Hartheim. Täterinnen und Täter im Kontext von ‚Aktion T4‘ und ‚Aktion Reinhard‘ gibt es ein Interview mit Brigitte Kepplinger und Florian Schwanninger vom Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim.

Projektpräsentation „Abstellgleis Strasshof“

 

Am 24. und 25. September 2020 wird der 70. Geburtstag des ungarischen Holocaustforschers Professor László Karsai mit einer Online-Konferenz an der Universität Szeged gefeiert. Bei der Veranstaltung werden die ersten Ergebnisse des Gemeinschaftsprojekts der Universität Szeged (SZTE) und des VWI, Abstellgleis Strasshof, durch Vorträge von Kinga Frojimovics (VWI), Éva Kovács (VWI), Linda Margittai (SZTE) und VWI-Alumna Judit Molnár (SZTE) in ungarischer Sprache präsentiert.

 

Registrierung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm

VWI-Beirat Robert Knight stellt sein neuestes Buch vor

 

Am Mittwoch, 30. September 2020, 19 Uhr, wird VWI-Beirat Robert Knight sein bei new academic press veröffentlichtes Buch Österreich und die Kärntner Slowenen nach der NS-Herrschaft präsentieren.

 

Das NS-Regime hatte die kulturelle Auslöschung der Slawen beschlossen. Wie aber erging es den Slowenen im demokratischen Österreich, im Bundesland Kärnten, wo starke national­sozialistische und deutschnationale Traditionen das Dritte Reich bis in den Mai 1945 aufrechterhalten hatten?

 

Die Beantwortung dieser Frage führt den britischen Historiker Robert Knight (University College London) zu zentralen Aspekten der Nachkriegsgeschichte: personelle Kontinuitäten, die ehemalige Nationalsozialisten in einflussreiche Positionen brachten und die Kontinuität eines aggressiven Diskurses, der die Bevölkerung in „Heimattreue“ und „Verräter“ schied. Auch die territorialen Ansprüche Jugoslawiens auf Südkärnten werden in erster Linie als eine Funktion dieser Polarisierung gewertet.

 

Robert Knight zeigt, dass scheinbar liberale Werte wie individuelle Entscheidungsfreiheit und subjektive Kriterien ethnischer Identitätsfindung im historischen Kontext verstanden werden müssen. Im postnationalsozialistischen Kärnten, wo das Machtgefälle zwischen Deutschen und Slowenen strukturell verankert war, führten sie zu einem Ereignis, das alles andere als liberal war: die Zerstörung der zweisprachigen Schule im Herbst 1958. Die Studie wirft so ein historisches Licht auf die laufenden theoretischen Debatten über Multikulturalismus, Liberalismus und die Idee des „neutralen“ Staates.

 

Mittwoch, 30. September 2920, 19 Uhr; Republikanischer Club – Neues Österreich, 1010 Wien, Rockhgasse 1

Verfolgen und Aufklären - Ausstellungseröffnung in Linz

 

Die Ausstellung Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung, die in Kooperation der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, dem Touro College Berlin und The Wiener Holocaust Library entstanden ist, porträtiert Leben und Arbeit von 20 Pionierinnen und Pionieren, unter ihnen Simon Wiesenthal. Anlässlich der Ausstellungseröffnung am 21. September an der kunst universität linz werden VWI-Geschäftsführer Béla Rásky und VWI-Archivar René Bienert zu Wiesenthal sprechen: Nach Schlaglichtern auf die frühen Jahre Wiesenthals in Linz, in denen er entscheidende Grundsteine seiner jahrzehntelangen Tätigkeit bei der Ausforschung von NS-Verbrecherinnen und NS-Verbrechern legte, wird daran anschließend Wiesenthals Person und Wirkung im Fokus stehen, wie sie nicht zuletzt auch die Arbeit des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) bis heute prägen.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung, die auf Initiative des VWI und in Zusammenarbeit mit dem HdGÖ gezeigt wird, sowie zum Eröffnungsprogramm finden Sie hier.

Befreit, überlebt... Alles wieder gut? Displaced Persons zwischen Hilfe und Selbsthilfe

 

VWI-Archivar René Bienert wird am 2. September 2020 im Mannheimer MARCHIVUM einen Vortrag halten und dabei die Situation derjenigen beleuchten, die 1945 als Displaced Persons von den Alliierten aus Zwangsarbeit und Konzentrationslagern, von Todesmärschen oder aus Verstecken befreit worden waren. Zugleich erinnert er daran, dass für viele Verfolgte mit der Befreiung vor nunmehr 75 Jahren nicht einfach alles "wieder gut" war. Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema soll zudem an konkreten Schicksalen gezeigt werden, vor welchen Herausforderungen sie - und mit ihnen die Alliierten - auch angesichts der Folgen der Verfolgung standen.

Neuerscheinung Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft

 

Nikolaus Hagen, Historiker und Lektor an der Universität Innsbruck sowie an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg und Fortunoff-VWI Research Fellow, hat gemeinsam mit Tobias Neuburger, Politikwissenschaftler und Soziologe an der Leibniz Universität Hannover und Universität Innsbruck, die Publikation Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Theoretische Überlegungen, Empirische Fallbeispiele, Pädagogische Praxis herausgegeben, in der die Fragen und Problemstellungen des zeitgenössischen Antisemitismus aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert werden. Das soeben im Verlag innsbruck university press erschienene Buch ist vollständig im open acess über die Verlagsseite abrufbar: https://www.uibk.ac.at/iup/buecher/9783991060154.html 

Sommerpause/Summer Break


Die Bibliothek bleibt von 4. bis 27. August 2020 geschlossen.
Danke für Ihr Verständnis.


The library will be closed from 4 to 27 August 2020.
Thank you for your understanding.

Gesamter Bericht der Historikerkommission online und durchsuchbar

 

Bis Ende 2004 wurden alle Forschungsergebnisse der Historikerkommission der Republik Österreich in 49 Bänden als Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich im Oldenbourg Verlag publiziert. Diese sind nun online und mittels Volltextindexierung durchsuchbar.

In Holzschuhen am Graben. Ungarisch-jüdische Zwangsarbeit in Wien

 

Die akademische Programmleiterin des VWI, Éva Kovács, und VWI-Projektmitarbeiterin Kinga Frojimovics, werden am 28. Juli 2020 um 18 Uhr auf Einladung des Budapester Holocaust Erinnerungszentrums (HDKE) über die ungarisch-jüdische Zwangsarbeit in Wien 1944/1945 sprechen. Der Vortrag wird über Zoom und Facebook in ungarischer Sprache gehalten.

 

Registrierung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Facebook: https://www.facebook.com/Holokauszt/

Jan Karski (1914–2000)

 

Vor zwanzig Jahren starb der polnische Offizier, Widerstandskämpfer und Kurier der Londoner polnischen Exilregierung Jan Karski. Mehrfach ins Warschauer Ghetto und in NS-Lager im besetzten Polen eingeschleust, wurde er zu einem Zeugen des Holocaust. Auf abenteuerlichen Wegen gelangte er über Paris, Madrid und Gibraltar schließlich im November 1942 nach London. Auf Grundlage seines Berichts verfasste die polnische Exilregierung die an die Regierungen der Vereinten Nationen gerichtete Note The Mass Extermination of Jews in German Occupied Poland.

 

Seine persönlichen Zusammentreffen mit US-Präsident Roosevelt Vertretern jüdischer Organisationen und christlicher Kirchen zeitigten aber keinerlei Konsequenzen, da sein Bericht als Übertreibung der polnischen Exilregierung eingestuft wurden.

 

Nach 1945 kehrte Karski nicht mehr nach Polen zurück, ließ sich in den USA nieder. Aus einem achtstündigen Interview produzierte Claude Lanzmann 1995 den ca. einstündigen Film Le Rapport Karski. Sein Interview für die USC-Shoah Foundation über seine Mission kann über YouTube eingesehen werden.

 

Der Verlag von VWI-Alumnus Leo Gürtler, bahoe books veröffentlichte 2019 eine Graphic Novel über das Leben Karskis.

 

Am 1. September 1983 wurde in der Zeitschrift Ausweg ein Aufruf zur Versöhnung von Polen und Juden, zur Regelung ihrer Beziehungen veröffentlicht: „Es ist Zeit, das Gespenst des gegenseitigen Antagonismus zu bannen. Er verletzt sowohl die Polen als auch die Juden und ist besonders schmerzhaft für die Juden, welche polnische Patrioten sind und zugleich ihrem jüdischen Erbe und ihrer Religion treu bleiben wollen.“ Unter den Unterzeichnern finden sich Jan Karski und Simon Wiesenthal.

Sommeröffnungszeiten Museum Simon Wiesenthal

 

Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten für Die Zukunft des Erinnerns - Museum Simon Wiesenthal für die Sommermonate Juli und August.


Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
(Feiertags geschlossen)

 

Changed opening hours for the Museum Simon Wiesenthal

 

Please consider the changed opening hours for The Future of Memory – Museum Simon Wiesenthal  for the months July and August.

 

Monday to Friday from 10:00 to 16:00
(closed on holidays)

Oktober 2022
Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

 

Aktuelle Publikationen

 

Voelkermord zur Prime Time

 

Hartheim

 

Grossmann

 

 

Weitere Publikationen


Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) wird gefördert von:

 

bmbwf 179

 

wienkultur 179

 

  BKA 179