News – Veranstaltungen – Calls
| 17. Februar 2026 18:00 BuchpräsentationEdith Blaschitz und Martin Krenn (Hg.): Spuren lesbar machen. Das NS-Zwangslager im Granitwerk Roggendorf. Neue Formen der Geschichtsaufarbeitung zwischen Kunst und Wissenschaft, Studienverlag, Innsbruck, 2025 Das Buch präsentiert die Ergebnisse eines interdisziplinären Teams, das in den Jahren 2022 und 2023 die Geschichte nationalsozialistischer Zwangsarbeit im Granitwerk Roggendorf bei Pulkau erforschte und vor Ort sichtbar machte. Im Granitwerk wurden zwischen 1941 und 1945 Kriegsgefange...Weiterlesen... |
| 25. März 2026 18:30 Simon Wiesenthal LectureSofie Lene Bak: Blindness and Light – Antisemitism and the Memory of Rescue in DenmarkDenmark is often portrayed as a light in the darkness of the Holocaust, since 98 per cent of Danish Jews survived persecution, most of them in exile in neighbouring Sweden. Yet the memory of rescue in Denmark has been shaped by distortions and silences that continue to inform national...Weiterlesen... |
CfP: Children and War: Past and Present (Salzburg, July 2016)
VWI Senior Fellow Johannes-Dieter Steinert is part of the organising team of the third international multidisciplinary conference Children and War: Past and Present. The conference is organised by the University of Salzburg and the University of Wolverhampton, in association with the UN Office of the Special Representative of the Secretary-General for Children and Armed Conflict.
Zwei VWI-Fellows bei Sommerakademie des INJOEST
An der 25. Internationalen Sommerakademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs vom 7. Juli-10.Juli 2015 werden zwei VWI-Fellows referieren. VWI-Alumna und 2012/13 VWI-Junior Fellow Katharina Friedla wird am 10. Juli zum Thema 'Wir haben genug Synagogen, es fehlen nur die Juden…' Synagogen in Breslau und Krakau zwischen Erinnerung und Identitätssuche sprechen, der derzeitige Junior Fellow Tim Corbett wird ebenfalls am 10. Juli einen Vortrag mit dem Titel Der Vernichtung gedenken. Politik und Erinnerung im Fall der Zeremonienhalle am Wiener Zentralfriedhof 1945–1967 halten.
Medienberichte über wissenschaftliche Projekte der VWI-MitarbeiterInnen
Die Presse und Der Standard berichteten im April und Mai 2015 ausführlich über das FWF-Projekt The people write! Polish Everyman Autobiography, 1918-1950 der VWI-Historikerin Kate Lebow, die vom Oktober 2013 bis März 2014 Research Fellow am VWI war. Die Salzburger Nachrichten berichteten am 9. Mai 2015 über das Projekt des VWI-Mitarbeiters Philipp Rohrbach Lost in Administration zur Geschichte der Kinder afroamerikanischer GIs und österreichischer Frauen nach 1945.
Gedenkstättenprojekt "Kommandantur Belzec"
VWI-Research Fellow Zuzanna Dziuban wird in den kommenden Monaten das Bildungswerk Stanisław Hantz in seiner Arbeit unterstützen. Dieses organisiert regelmäßig Bildungsfahrten zum Thema Aktion Reinhardt in die Region Lublin, zu den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka. Nun beabsichtigt das Bildungswerk die ehemalige Kommandantur von Belzec für Workshops und Gruppengespräche für die Besucher der Gedenkstätte herzurichten, wobei dieses Vorhaben unter Einbeziehung von Fachkräften und mithilfe einer professionellen Vorbereitung und Planung erfolgen wird.
Details finden Sie hier.
Fotoausstellung über das Simon Wiesenthal Archiv
Zdena Kolečková hat im Rahmen von Into the City/Wiener Festwochen eine Fotoschau mit dem Titel Illusion der Schatten. Eine fotografische Annäherung an das Simon Wiesenthal Archiv zusammengestellt.
Am Samstag, 30. Mai 2015, werden sowohl die Kuratorin Zdena Kolečková, als auch Michaela Vocelka vom Simon Wiesenthal Archiv einführende Worte sprechen.
Edition Splitter & Galerie Splitter Art
Salvatorgasse 10 / Fischerstiege 1-7
1010 Wien
Nähere Informationen finden Sie hier.
Interview mit akademischen Programmleiterin Éva Kovács
In der neuesten Ausgabe von Gedenkdienst (4/2014) ist ein Interview mit der akademischen Programmleiterin des VWI Éva Kovács abgedruckt. Das gesamte Interview zum nachlesen finden Sie hier.
Symposium: 70 Jahre nach dem Ende der Shoah
Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) ist Kooperationspartner des am 10. und 11. Mai 2015 im Misrachi Haus (Judenplatz 8, 1010 Wien) stattfindenden Symposiums 70 Jahre nach dem Ende der Shoah. „Chasara lachajim“ / Zurück zum Leben.
Hier finden Sie das detaillierte Programm der Veranstaltung.
Siegi Mattl (1954 – 2015)
Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) trauert um Siegfried Mattl, den Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Gesellschaft.
Er war als Mitglied der VWI-Arbeitsgruppe maßgeblich an der Konzeption des VWI beteiligt und begleitete auch die spätere Aufbauarbeit des Instituts immer mit Rat und Tat, seinen Ideen sowie seiner kenntnisreichen und kreativen Expertise. Er war ein langjähriger persönlicher Freund und ideengebender Mentor vieler Kolleginnen und Kollegen des VWI und blieb bis zuletzt dem VWI-Team, der ganzen Tätigkeit des Instituts zutiefst verbunden.
Er starb nach langer und geduldig, mit viel Humor, Optimismus und Hoffnung ertragener schwerer Krankheit 61-jährig am 25. April 2015. Die österreichische Forschungslandschaft, die Kulturwissenschaften verlieren mit ihm nicht nur einen einzigartigen Wissenschaftler und innovativen Vordenker, sondern auch einen großartigen Menschen. Er bleibt uns unvergesslich.
Nachruf des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien
VWI-Fellow Tim Corbett Granted Prestigious Fellowship at The Center for Jewish History in New York City
Tim Corbett awarded the Prins Foundation Postdoctoral and Early Career Fellowship for Emigrating Scholars for the 2015 – 2016 academic year.
NEW YORK – July 14, 2015 – Tim Corbett of the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies has been named a 2015 – 2016 Prins Foundation Postdoctoral Fellow at the Center for Jewish History – the home to the world’s largest and most comprehensive archive of the modern Jewish experience outside of Israel. Corbett will use his new position to conduct original research around the memory of Jewish-Austrian exiles and émigrés in the United States for a period of ten months.
Corbett’s doctoral dissertation at the UK's Lancaster University investigates Jewish-Austrian identity through the lens of military service, during the rise of political fascism, and in the wake of the Holocaust.
Elise-Richter-Stipendiatin am VWI
VWI-Alumni Kate Lebow, 2014/2015 Research-Fellow am Institut, arbeitet seit 1. März im Rahmen ihres FWF-Forschungsprojekts The people write! Polish Everyman Autobiography, 1918-1950 am VWI. Die Presse und Der Standard berichteten am 11. April ausführlich über die Zielsetzungen und Methoden dieses Projekts.
Call for Papers:
The Forensic Turn in Holocaust Studies? (Re-)Thinking the Past Through Materiality.
International workshop organised by the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI)
Vienna, 25-26 June 2015
Click here to download the Call for Papers as a PDF file.
In Holocaust Studies, a new turn seems to advance: after the era of classical written source based historiography and 'the era of the witness' characterised by the paradigmatic role of survivor testimony in Holocaust research and remembrance, a forensic approach comes to the foreground nowadays. In recent years, the sites of the former concentration and extermination camps in Germany, Austria, Poland and beyond, as well as the mass graves at the 'killing sites' spread throughout Eastern Europe, have become the objects of archaeological research, contributing, in this way, to the development of a new subdiscipline, 'Holocaust archaeology.' This discipline becomes crucial where sources and witnesses are not available and enables confrontation of Holocaust deniers with facts. While acknowledging its unquestionable importance for fostering historical research on post-Holocaust landscapes, this workshop seeks to investigate the theoretical, methodological, political and practical implications of the 'forensic turn' for their investigation, memorialisation and experience.







