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News – Veranstaltungen – Calls

01. September 2021 08:00 - 31. Januar 2023 23:00
CfP - WorkshopsThe 1952 German-Jewish Settlement and Beyond. New Perspectives on Reparations During and After the Cold War
On 10 September 1952, the Federal Republic of Germany, the State of Israel, and the Conference on Jewish Material Claims Against Germany signed a historic agreement in Luxembourg, according to which Germany was to pay Israel the costs for “the heavy burden of resettling so great a num...Weiterlesen...
23. August 2022 08:00 - 13. Januar 2023 23:59
FellowshipsCall for Fellowships 2023/24
Fellowships 2023/24 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (german version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2022/2023. The VWI is an academic institution dedicate...Weiterlesen...
26. September 2022 08:00 - 20. Oktober 2022 23:59
ChancenDas Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) sucht zum sofortigen Eintritt eine:n Projektassistent:in
(Englisch below) Das EU-Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) (https://www.ehri-project.eu/) EHRI ist ein multinationales Konsortium mit dem Ziel, eine nachhaltige, state-of-the-art Forschungsinfrastruktur für Holocaust-Studien zu entwickeln, Repositorien sowie d...Weiterlesen...
05. Oktober 2022 15:00
VWI invites/goes to...+++CANCELLED+++ Christoph Dieckmann: Shoah, Warfare and Occupation 1938-1945
VWI goes to Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies Historians have long examined the complex, close relationship between the Holocaust and the German war effort. Using Lithuania as a case study, Dieckmann takes a new look at this relationship that includes German occupatio...Weiterlesen...
20. Oktober 2022 18:30
Simon Wiesenthal LectureGideon Reuveni: The Phantom Giant And The No-Key Gate. The German-Jewish Settlement And The Holocaust
When on September 10, 1952, the Federal Republic of Germany, the State of Israel and the Conference on Jewish Material Claims Against Germany signed a reparation agreement in Luxembourg, this settlement was considered historical. Official publications from both sides portrayed it as a...Weiterlesen...
27. Oktober 2022 15:00
Alma Mater RevisitedNorman Domeier: Weltherrschaft und Völkermorden. Die Lochner-Version der Hitler-Rede vom 22. August 1939 als Schlüsseldokument nationalsozialistischer Weltanschauung
Alma Mater Revisited Eigentlich sollte die Geheimrede Hitlers vor der Wehrmachtführung am 22. August 1939 auf dem Obersalzberg zu einem zentralen Beweisstück des Nürnberger Prozesses 1945/46 werden. Denn in dieser Ansprache, wenige Tage vor dem deutschen Angriff auf Polen, hatte der ...Weiterlesen...

Publikation und Presseberichte zu Forschung von VWI-Mitarbeiter Philipp Rohrbach

 

Vor Kurzem ist die neueste Ausgabe Black GI Children in Post-World War II Europe der wissenschaftlichen Zeitschrift zeitgeschichte erschienen, die VWI-Mitarbeiter Philipp Rohrbach gemeinsam mit Ingrid Bauer von der Universität Salzburg herausgegeben hat. Mit Blick auf die USA, Großbritannien, Westdeutschland und Österreich untersuchen fünf AutorInnen aus den genannten Ländern den Umgang von Gesellschaft und Behörden mit schwarzen "Besatzungskindern" und deren Müttern, fragen nach Erfahrungen und dem Selbstverständnis der Betroffenen, diskutieren/analysieren Heimunterbringung und die von den Jugendämtern betriebene Strategie der Auslandsadoptionen, und wie die Kinder im rassensegregierten Amerika der 1940er- und 1950er Jahre aufgenommen wurden.

 

Am 25. Februar 2021, war in der Sendereihe „freshVibes“ auf Radio Orange ein von Evangelista Sie gestalteter Beitrag zu "Schwarzen ÖsterreicherInnen während der NS-Zeit und in der Besatzungszeit" zu hören, der u.a. auch auf Materialien basiert, die Philipp Rohrbach aus seiner Forschung zur Verfügung gestellt hat. (Sendung zum Nachhören

 

In den Oberösterreichische Nachrichten erschien am 6. März 2021, ein Artikel, der auf der Forschung der beiden HerausgeberInnen beruht: Ein Kind kostet nur 60 Schilling Stempelgebühren.

 

Der Standard veröffentlichte am 30. Mai folgenden Arttikel dazu: Wie Österreich mit seinen ersten schwarzen Kindern nach 1945 umging.

 

Anlässlich der Präsentation dieser Publikation zeigte das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum den Film Toxi (BRD, 1952). Dazu erschien am 25. August 2021 folgender Artikel in den Salzburger Nachrichten: Besatzungskinder auf der Suche nach Anerkennung.

VWI-Fellow Julie Dawson at the annual research Symposium oft the Fortunoff Video Archive

 

Julie Dawson, Fortunoff Research Fellow at the VWI, will give a talk at the Fortunoff Video Archive Annual Research Symposium, 2021 entitled The Legacy of Trauma: Examining the ‘Crisis of Life’ in Jewish Survivor Diaries of Early Post-War Romania.

 

The online symposium will take place on May 12, 2021, 2:30 PM - 4:30 PM Eastern Time. For more details and registration please visit the event's website.

Publication on the works of 2019 artist-in-residence Dani Gal

 

We want to draw your attention to the publication An Elaborate Gesture of Pastness (2021), the contributions in this book contextualise Dani Gal’s work within the fields of memory politics, remembrance culture, Holocaust studies, decolonialism as well as film and art history. Dani Gal was Blood Mountain’s 2019 artist-in-residence hosted in association with the VWI. In their contributions Sa’ed Atshan, Noit Banai, Sabeth Buchmann, Burcu Dogramaci, and Dani Gal explore and challenge seemingly stable binaries between perpetrators and victims, between the past and the present and between iconic moments of the past and forgotten narratives.

 

“Dani Gal’s films occupy a borderland where fiction and historical reconstruction mingle and where the past bears disturbing messages for the present. Focused on a series of events unfolding at the margins of our usual narratives of the Holocaust, Gal’s work challenges what we thought we know about the genocide and its legacies. In the gray zones Gal reconstructs, we find unexpected exchanges between victims and perpetrators and between the histories of Europe and Israel/Palestine. This book offers a rich and powerful introduction to Dani Gal’s uncanny and unsettling vision.” (Michael Rothberg)

 

The book can be ordered here.

Aus der Reihe Geh Denken!: Austrian Heritage Archive and Austrian Heritage Collection – Zeitzeug*innenschaft dokumentiert


Dienstag, 13. April 2021, 19:00 Uhr, online via Zoom

Link zur Veranstaltung

 

Zur Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach zählten die USA und Israel zu den Hauptzielländern österreichisch-jüdischer Emigrant*innen. Ihre Flucht- und Lebensgeschichten werden in der Austrian Heritage Collection am Leo Baeck Institute New York und Jerusalem gesammelt und archiviert. Einen wichtigen Beitrag leisten hier Gedenkdienstleistende des Vereins GEDENKDIENST, welche Interviews mit Zeitzeug*innen führen. Diese werden zusammen mit ergänzenden Materialien im Austrian Heritage Archive zur Verfügung gestellt und bieten Wissenschaftler*innen und einer interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit diesen Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Neben der Bewahrung der Erinnerung ist vor allem die pädagogische Aufbereitung der Unterlagen ein Ziel. Im Rahmen der Veranstaltung wird das Austrian Heritage Archive vorgestellt und ehemalige Gedenkdienstleistende berichten über ihre Arbeit.

 

Austrian Heritage Archive ist ein Projekt des Vereins GEDENKDIENST und des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) in Kooperation mit dem Leo Baeck Institut New York, dem Leo Baeck Institut Jerusalem und dem Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg (ZJK).

 

Anna Jungmayr war 2017/18 Gedenkdienstleistende am Leo Baeck Institut in New York.

 

Albert Lichtblau ist emeritierter Univ. Professor für Geschichte und war stellvertretender Leiter des Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte (ZJK) sowie Vorstandsmitglied des VWI.

 

Philipp Rohrbach ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).

#ItStartedWithWords

 

#ItStartedWithWords ist eine Aufklärungskampagne der Claims Conference, in der Holocaustüberlebende aus der ganzen Welt über die Momente vor dem Holocaust nachdenken an denen sie den Übergang von Worten ihrer Nachbar:innen, Lehrer:innen, Klassenkamerad:innen und Kolleg:innen zu Gewalt nicht vorhersehen konnten. Sie beschreiben wie sich hasserfüllte Sprache zu Handlungen mit unvorstellbarer Grausamkeit entwickeln kann.

 

Auch das VWI beteiligt sich an dieser Kampagne. Dazu MRin Mag.a Terezija Stoisits, Vorstandsvorsitzende des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien:

„Das Erinnern an den Beginn des Holocaust, insbesondere an den Beginn mit Worten des Hasses, der Geringschätzung und des Antisemitismus, ist eine unabdingbare Voraussetzung für das ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT. Reflexives Erinnern braucht den kritischen Umgang mit Geschichte, um Lehren für die Zukunft ziehen zu können. Nicht die Pogrome standen am Anfang. Es begann mit Hassworten, Hassreden und Hassschriften. Dagegen müssen wir uns JETZT und geschlossen stellen.“

https://itstartedwithwords.org/ 

Looking Backward, Moving Forward

 

Am 9. April 2021 veranstaltet das Institut für Kriegs-, Holocaust- und Genozidstudien (NIOD) in Amsterdam ein Symposium zum Thema Holocaust and Genocide Studies: Looking Backward, Moving Forward anlässlich des 20. Jahrestags der Gründung der Holocaust- und Genozidstudien am NIOD und der Universität von Amsterdam.

 

Amos Goldberg von der Hebrew University of Jerusalem wird im ersten Teil der Veranstaltung Is the Holocaust a universal history and a global memory? den Hauptvortrag halten, den Éva Kovács, wissenschaftliche Leiterin des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI), kommentieren wird. Im abschließenden Teil des Symposiums What is the future of genocide research? wird den Hauptvortrag Dirk Moses von der University of North Carolina, Chapel Hill, Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Beirates des VWI, halten.

 

Interessenten können sich zu diesem per Zoom stattfindenden Symposium hier anmelden.

Ringvorlesung mit VWI-Fellow Corry Guttstadt

 

Das VWI ist Kooperationspartner der Vorlesungsreihe „Happy Together”: The entangled history of Jewish communities in Ottoman lands and Turkey. VWI-Senior Fellow und Mitorganisatorin der Ringvorlesung, Corry Guttstadt, wird am 16. Juni 2021 einen Vortrag zum Mythos der Judenrettung und seiner Funktion für die Genozidleugnung in der Türkei halten. Am 5. Mai 2021 hält Felicitas Heimann-Jelinek einen Vortrag mit dem Titel The Turks in Vienna. A forgotten Jewish community in dem sie über die türkisch-jüdische Gemeinde in der Hauptstadt des Habsburger Reiches sprechen wird. Alle Vorträge finden online statt, weitere Informationen zur Vorlesungsreihe finden Sie hier.

Zur Kontinuität des Antisemitismus. Von der Wiener Gesera 1421 bis zur Gegenwart

 

Die Wissenschaftliche Leiterin des VWI, Éva Kovács hat am 4. März 2021 an einer Online-Podiumsdiskussion des Sir Peter Ustinov Instituts teilgenommen. Anlässlich des 600. Jahrestags der Wiener Gesera 1421, werden unterschiedliche Aspekte der Kontinuität des Antisemitismus vom Mittelalter bis heute beleuchtet. Die Online-Diskussion ist eine Begleitveranstaltung  der Wissenschaftlichen Konferenz 2021 am 27./28. Mai unter dem Titel Kontinuität und Aktualität des Antisemitismus. Eine österreichische und globale Herausforderung.

Beiträge von VWI-Alumni Ion Popa und Nikolaus Hagen in
'Critical Editions. Holocaust Testimonies in Historical Context'

 

Das Fortunoff Video Archive For Holocaust Testimonies an der Yale University hat im Rahmen der Critical Editions. Holocaust Testimonies in Historical Context Beiträge der Fortunoff-VWI-Research Fellows Ion Popa und Nikolaus Hagen veröffentlicht. Es sind einleitende Essays zu jeweils einem der Berichte von Holocaust-Überlebenden, in denen ihre Aussagen in den Kontext der Zeit und historischer Orte gestellt und analysiert werden. Das kommentierte Transkript ermöglicht zusätzliche Einblicke und Hintergrundinformationen.

 

Dr. Ion Popa, University of Manchester, Essay und Kommentar zum Bericht von Hans Frei 
Dr. Nikolaus Hagen, Universität Innsbruck, Essay und Kommentar zum Bericht von Martha Saraffian 

Für die Freiheit der Forschung

 

In Erfüllung des Vermächtnisses von Simon Wiesenthal alle Aspekte der historischen Wahrheit den Holocaust betreffend zu verfolgen, unterstützt das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die Stellungnahme der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die den Prozess und das Urteil gegen die Holocaust-Forscher Prof. Barbara Engelking, Polnisches Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Philosophie und Soziologie der Akademie der Wissenschaften in Warschau und Prof. Jan Grabowski, Universität Ottawa, Kanada und Polnisches Zentrum für Holocaust-Studien, verurteilen:
https://www.holocaustremembrance.com/statements/ihra-chairs-statement-suing-holocaust-historians-poland

 

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) unterstützt auch die Erklärung des Projektmanagement-Ausschuss von EHRI 3 und EHRI-PP betreffend die Freiheit der Forschung, die sich auf das aktuelle Gerichtsverfahren in Polen bezieht:
https://www.ehri-project.eu/statement-european-holocaust-research-infrastructure-about-academic-freedom

Ausstellung „Verfolgen und Aufklären“ eröffnet

 

Die auf Initiative des Archivs des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) in Österreich gezeigte Ausstellung Verfolgen und Aufklären: Die erste Generation der Holocaustforschung ist - nach einer Station in Linz im September 2020 - nun seit dem 9. Februar 2021 auch im Haus der Geschichte Österreich (HdGÖ) zu sehen. Die durch die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und das Touro College Berlin in Zusammenarbeit mit der Wiener Holocaust Library London erstellte Wanderausstellung porträtiert und würdigt zwanzig PionierInnen der frühen Auseinandersetzung mit dem Holocaust, unter ihnen auch Simon Wiesenthal. Durch die Zusammenschau der unterschiedlichen AkteurInnen und ihrer Aktivitäten in verschiedenen Ländern werden zugleich neue Perspektiven auf das Thema eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 6. April 2021 zu sehen.

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