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News – Veranstaltungen – Calls

23. August 2022 08:00 - 13. Januar 2023 23:59
FellowshipsCall for Fellowships 2023/24
Fellowships 2023/24 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (german version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2022/2023. The VWI is an academic institution dedicate...Weiterlesen...
01. September 2022 08:00 - 31. Januar 2023 23:00
CfP - WorkshopsThe 1952 German-Jewish Settlement and Beyond. New Perspectives on Reparations During and After the Cold War
On 10 September 1952, the Federal Republic of Germany, the State of Israel, and the Conference on Jewish Material Claims Against Germany signed a historic agreement in Luxembourg, according to which Germany was to pay Israel the costs for “the heavy burden of resettling so great a num...Weiterlesen...
14. Dezember 2022 17:00
VWI invites/goes to...Patrick Bernhard: Nordafrika und der Holocaust: Plädoyer für eine Verflechtungsgeschichte von Nationalsozialismus und Kolonialismus
VWI goes to Arbeitskreis Kulturanalyse and University of Vienna Bis heute ist die Frage nach dem Zusammenhang von Kolonialismus und Nationalsozialismus hoch umstritten. Mein Vortrag stellt sich dem Problem auf neue Weise. Anstatt wie bisher üblich Vergleiche zu ziehen zwischen der de...Weiterlesen...
10. Januar 2023 16:00
VWI invites/goes to...Christoph Dieckmann: Shoah, Warfare and Occupation 1938-1945
 VWI goes to Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies  Historians have long examined the complex, close relationship between the Holocaust and the German war effort. Using Lithuania as a case study, Dieckmann takes a new look at this relationship that includes...Weiterlesen...
11. Januar 2023 16:00
VWI invites/goes to...Violeta Davoliūtė: The Holocaust Perpetrator in Local Memory. Case Studies from Lithuania in European Perspective
VWI goes to the Institute of Culture Studies and Theater History (ÖAW/IKT) The outbreak of communal violence against Jews catalysed by the German invasion of the USSR continues to raise controversy. Research on the testimonies of Jewish survivors and previously inaccessible Soviet ar...Weiterlesen...
18. Januar 2023 18:00
VWI invites/goes to...Yulia Abibok: Victims, Perpetrators and "Our Guys". Interethnic Relations and Mass Massacres in Eastern Galicia
VWI goes to University of Vienna – Institute for Eastern European History This talk explores the history of atrocities committed during the Second World War in the Polish-Ukrainian borderland from local and personal perspectives of victims, perpetrators, and bystanders. The research ...Weiterlesen...

Jochen Böhler wird neuer VWI-Direktor

 

BoehlerDer Vorstand des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien hat den Historiker PD Dr. Jochen Böhler als neuen Direktor bestellt.

 

Terezija Stoisits, Vorstandsvorsitzende des VWI: „Mit Jochen Böhler haben wir einen herausragenden Wissenschaftler nach Wien geholt, der über fundierte internationale Erfahrung in der Holocaust-Forschung verfügt. Er bringt praktische Kenntnisse mit, um wissenschaftliche Forschung im Sinne von Public History breitenwirksam zu diskutieren, ein zentrales Anliegen unseres Instituts. Seine Expertise zur Geschichte Osteuropas wird den Forschungsbereich und die Bedeutung des VWI zusätzlich stärken. Wir sind überzeugt, dass er besondere Akzente setzen wird, um das Erbe und Vermächtnis Simon Wiesenthals zu wahren und anhand aktueller Herausforderungen zu reflektieren.“

 

Jochen Böhler, Direktor des VWI: „Information ist Abwehr, meinte Simon Wiesenthal in ‚Recht, nicht Rache‘. In diesem Sinne möchte ich die Sichtbarkeit des VWI noch erhöhen, sein institutionelles und internationales Netzwerk weiter ausbauen und sein thematisches Profil in Anlehnung an die Ikone Wiesenthal schärfen. Das heißt für mich eine besondere Orientierung am Habsburger Judentum in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, an den NS-Verbrechen in Österreich und den besetzten Ländern Ostmittel- und Südosteuropas sowie der Aufarbeitung und den Folgen des Holocaust. Dabei setze ich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Partnern des VWI in der österreichischen Forschungs-, Kultur-, Medien- und politischen Landschaft.“

 

 

Über Jochen Böhler

 

PD Dr. Jochen Böhler, geboren 1969, ist international anerkannter Experte für Gewaltgeschichte in Osteuropa im 20. Jahrhundert. Studium der Geschichte, Ethnologie und Volkswirtschaft an der Universität zu Köln. Während seines Aufenthalts am Deutschen Historischen Institut Warschau von 2000 bis 2010 baute er als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Forschungsabteilung „Krieg und Fremdherrschaft im Zeitalter der Extreme“ auf, wirkte an TV-Dokumentationen mit, gab mehrere Bücher mit heraus und kuratierte eine deutsch-polnische Ausstellung, die ab 2004 in ganz Polen und Deutschland zu sehen war.

 

2010 ging er an das Imre Kertész Kolleg Jena; 2019 erschien seine Monographie Civil War in Central Europe. The Reconstruction of Poland 1918–1921 (Oxford University Press), mit der er sich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena habilitierte. Nach Stationen am Centre for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museum in Washington, am International Institute for Holocaust Research, Yad Vashem, in Jerusalem und einer Gastprofessur an der Pariser Sorbonne-Universität, vertrat er zuletzt von 2019 bis 2022 die Professur für Osteuropäische Geschichte in Jena. Mit 1. Oktober 2022 übernimmt er die Position des Direktors des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien.

 

Foto: VWI/Manfred Huber

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