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Schließung

Das Archiv, die Bibliothek und das Museum bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Shutdown

Archive, library, and museum remain closed until further notice.

#ClosedButActive

Trotz Schließung bleibt das VWI in Zeiten von Corona erreichbar – wenn auch nur virtuell

 

Das VWI bleibt angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung des Covid 19-Virus bis mindestens 14. April 2020 geschlossen: Archiv, Bibliothek und Museum sind daher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

 

Die MitarbeiterInnen des VWI arbeiten aber über Fernarbeit – soweit möglich weiter –, sind für Anfragen über die üblichen E-Mailadressen erreichbar und bemüht, Ihre Anfragen so rasch wie möglich zu beantworten, um Ihren Anliegen nachzukommen.

 

Gleichzeitig möchten wir Sie auch an unser breites Onlineangebot erinnern. Die Homepage bietet Ihnen – ebenso wie der Wikipedia-Eintrag zum VWI – einen ersten Überblick über alle unsere Aktivitäten in den vergangenen zehn Jahren seit Bestehen des Instituts, aber auch zur Geschichte des Instituts und dessen Standort.

 

Über die Website erhalten Sie auch Zugang zu den Internetauftritten von drei großen Projekten des VWI:

 

- Die Plattform ns-quellen.at widmet sich dem Thema Vermögensentzug zwischen 1938 und 1945 sowie den Themen Rückstellung und Entschädigung nach 1945.
- Austrian Heritage Archive ist ein Online-Archiv, das Audio- und Video-Interviews mit österreichisch-jüdischen EmigrantInnen versammelt, die in der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach in die USA oder nach Palästina/Israel flüchteten. Die Interviews werden in aufbereiteter Form und in Verbindung mit lebensgeschichtlichen Dokumenten und Materialien zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise bietet die Plattform sowohl WissenschaftlerInnen als auch historisch interessierten Personen die Möglichkeit, sich mit dem lebensgeschichtlichen Erbe dieser Menschen auseinanderzusetzen.
- Die topographische Website Ungarische Zwangsarbeit in Wien bietet Informationen zu einem lange vergessenen oder nur marginal beachteten Kapitel des Holocaust. Vom Sommer 1944 bis Kriegsende wurden mehr als 6.000 jüdische UngarInnen nach Groß-Wien verschleppt, wo sie in der Landwirtschaft, in Fabriken, aber auch in kommunalen Betrieben Zwangsarbeit verrichten mussten. Sie waren in Wohnlagern der Gemeinde Wien, aber auch in Arbeitsstätten bzw. Fabriken untergebracht, von wo sie sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln an ihre Einsatzplätze gebracht wurden.

 

Dank des YouTube-Kanals des Wiener Wiesenthal Instituts (VWI) können viele der Vorträge – so die Simon Wiesenthal Lectures, Beiträge zu den Simon Wiesenthal Konferenzen oder den Workshops – kostenlos gestreamt werden, dies gilt auch für die musikalischen Werke von Komponisten, die Opfer oder Überlebende des Holocaust waren, und die bei den diversen Veranstaltungen des VWI aufgeführt wurden.

 

Die Kurzdarstellungen der Projekte der seit Herbst 2012 jeweils für ein akademisches Jahr am Institut forschenden Junior, Research und Senior Fellows können ebenso abgerufen werden, wie auch die Resultate ihrer Forschungsvorhaben, die im kostenlosen e-Journal S: I.M.ON: Shoah: Intervention. Methods. Documentation veröffentlicht wurden. Darüberhinaus publiziert S: I.M.ON. weitere Beiträge, Kontroversen, Essays zur Holocaust-, Rassismus, Antisemitismus- und Nationalismusforschung sowie zur Erinnerungspolitik.

 

Trotz der notwendigen Schließung des Museums Simon Wiesenthal – Die Zukunft des Erinnerns können Sie sich auf der Homepage des Instituts über Idee, Konzeption und Gestaltung der kleinen Ausstellung im Erdgeschoß des Hauses ein Bild machen. In der Broschüre zum Museum Simon Wiesenthal – Die Zukunft des Erinnerns finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung über Wiesenthals Arbeiten und Leben.

 

Hinweisen wollen wir Sie auch noch auf den Blog des EU-Projekts European Holocaust Research Infrastructure EHRI, an dem auch das VWI beteiligt ist. Auf dieser Plattform werden mikrogeschichtliche Zugänge zu Holocaust-bezogenen Archivdokumenten sowie deren Präsentation und Interpretation mithilfe digitaler Tools publiziert.

 

Wir beabsichtigen, Sie via Facebook in den nächsten Wochen auf einige wichtige oder einzigartige Tätigkeiten des Instituts seit seiner Gründung aufmerksam zu machen. Halten Sie Ihre Augen und Ohren offen und liken Sie uns auf Facebook, wenn Sie das noch nicht gemacht haben.

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