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17. Februar 2026 18:00
BuchpräsentationEdith Blaschitz und Martin Krenn (Hg.): Spuren lesbar machen. Das NS-Zwangslager im Granitwerk Roggendorf. Neue Formen der Geschichtsaufarbeitung zwischen Kunst und Wissenschaft, Studienverlag, Innsbruck, 2025
Das Buch präsentiert die Ergebnisse eines interdisziplinären Teams, das in den Jahren 2022 und 2023 die Geschichte nationalsozialistischer Zwangsarbeit im Granitwerk Roggendorf bei Pulkau erforschte und vor Ort sichtbar machte. Im Granitwerk wurden zwischen 1941 und 1945 Kriegsgefange...Weiterlesen...
25. März 2026 18:30
Simon Wiesenthal LectureSofie Lene Bak: Blindness and Light – Antisemitism and the Memory of Rescue in Denmark
Denmark is often portrayed as a light in the darkness of the Holocaust, since 98 per cent of Danish Jews survived persecution, most of them in exile in neighbouring Sweden. Yet the memory of rescue in Denmark has been shaped by distortions and silences that continue to inform national...Weiterlesen...

Das Ende (m)einer Kindheit? Kindertransporte zur Rettung jüdischer Kinder und

Jugendlicher aus Österreich 1938-1941

  

Das Projekt nimmt die historische Forschung zur Rettung der ca. 2.800 jüdischen Kinder und Jugendlichen durch sog. „Kindertransporte“ aus Österreich 1938-41 zum Ausgangspunkt, sich mit der Frage nach Definitionen und Kriterien von Kindheit zu beschäftigen.

  

 

Das erste Teilprojekt erhebt im Rahmen eines anonym ausgewerteten Interviewprojekts an einer 6. Klasse (ca. 25 Schüler/innen) die Kriterien der eigenen Kindheit und deren Ende. Im zweiten Teilprojekt werten eine 6. und zwei 7. Klassen an beiden Partnerschulen (ca. 75 Schü­ler/innen) Video- und Audio-Interviews sowie Lebenserinnerungen ehemaliger Kindertrans­port-Kinder aus Österreich aus. Im Fokus stehen Fragen nach Wahrnehmung von Brüchen, Anpassungsstrategien an neue Lebensumstände und Integration sowie der Prozess des Erinnerns. Dabei ist auch der Erkenntnisprozess der Schüler/innen Gegenstand der Unter­suchung. Das dritte Teilprojekt (Dissertation von Merethe Jensen) erforscht die bisher in der Forschung noch kaum berücksichtigten Kindertransporte aus Österreich nach Skandina­vien und arbeitet die Ergebnisse der Schüler/innen in einem Kapitel über „Das Ende der Kindheit?“ ein.

 

In interdisziplinären Workshops erhalten die Schüler/innen eine Einführung in historische und sozialwissenschaftliche Forschung, Entwicklungspsychologie, Analyse von autobiographi­schen Texten und in die Methoden der Oral History bzw. Interviewtechnik. In den für alle Teilnehmer/innen ge­meinsamen Zeitzeugengesprächen mit ehemaligen Kindertransport-Kindern, Workshops und der Abschlusstagung können sie die erlernten Inter­view- und Präsentationstechniken in die Praxis umsetzen. 

 

Laufzeit: 1.1.2013-31.12.2014

 

 

Projektleiterin: PD Dr. Martha Keil

 

Mitarbeiter/innen: Dr. Wolfgang Gasser,  Dr. Philipp Mettauer, Merethe Aagaard Jensen, M.A.

 

Institut für jüdische Geschichte Österreich (INJOEST)

 

Kooperationspartner:

BG/BRG St. Pölten, Josefstraße 

BRG/BORG St. Pölten, Schulring 

Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) 

Niederösterreichisches Landesarchiv (NÖLA) 

 

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