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Aktuelle Veranstaltungen und Calls

19. August 2018 08:00 - 01. September 2018 23:59
CfP - WorkshopsCall for Papers: Transnational meets Local: Making Holocaust Research Projects and Infrastructures Sustainable by Using Digital Archives, Electronic Repositories, and Internet Platforms on Local and Regional Levels
The workshop “Transnational Meets Local” is being organised within the framework of the European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) project, supported by the European Commission. Inaugurated in 2010, EHRI, the first project of its kind, aims to support the Holocaust research com...Weiterlesen...
19. August 2018 17:00 - 01. September 2018 23:59
FellowshipsFortunoff Research Fellowship 2019 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust-Studies (VWI)
The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) and the Fortunoff Archive at Yale University invite applications for its research fellowship for the period of February to July 2019.The VWI is an academic institution dedicated to the study and documentation of antisemitism,...Weiterlesen...
08. November 2018 18:30
Simon Wiesenthal LectureJohannes-Dieter Steinert: Von der Gstättn nach Auschwitz. Jüdische Kinderzwangsarbeiter 1938–1945
Der Vortrag basiert auf einem Forschungsprojekt, in dessen Verlauf – neben zeitgenössischen Dokumenten – über fünfhundert autobiographische Zeugnisse ausgewertet wurden, in denen Überlebende des Holocaust über ihre Zeit unter deutscher Besatzung, über Ghettos und Lager, das Schicksal ...Weiterlesen...

Gemeinsames Fellowship von Fortunoff Video Archive und VWI

 

Das Fortunoff Video Archive an der Universität Yale und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) starten per 1. Jänner 2019 ein gemeinsames Fellowship-Programm. Das Fortunoff Archiv ist ein abgeschlossener Bestand der Handschriftensammlung der Sterling Memorial Library der Yale University mit mehr als 4.000 Zeugenberichten von Überlebenden des Holocaust. Seit Anfang 2017 gibt es bereits die Möglichkeit diese Bestände – mehr als 10.000 Stunden an Videomaterial – auch über das Archiv des VWI einzusehen.

 

Die/Der zukünftige Fellow wird am VWI ein Thema ihrer/seiner Wahl bearbeiten und dafür die Fortunoff-Sammlung benutzen. Darüberhinaus soll im Rahmen dieses Fellowships eine Zeugenaussage – vorzugsweise in einer ‚kleinen’ Sprache des europäischen Ostens – aus den Beständen transkribiert, annotiert, kommentiert und kritisch bearbeitet werden. Eine kurze Einführung und die Kontextualisierung werden die Zeugenaussage auch einem nichtakademischen Publikum leichter verständlich machen. Die kritische Ausgabe wird zum Abschluss des Fellowships sowohl auf der Homepage des Fortunoff-Archivs als auch der des VWI online gestellt werden.
Der Call for papers für das Fellowship läuft bis 1. September 2018.

 

Über die Auswahl entscheidet eine Subkommission des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats des VWI sowie ein Vertreter der Yale University.

Schließzeiten Bibliothek/Archiv

 

Sehr geehrte BenutzerInnen,
die VWI-Bibliothek und das Archiv bleiben zw. 6.-24. August 2018 geschlossen.

 

Closing times of the Library/Archive

 

Dear library users,
the VWI-library and the archive will be closed from 6 to 24 August 2018.

Sommeröffnungszeiten: Die Zukunft des Erinnerns – Museum Simon Wiesenthal

 

Juli und August
Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
(Feiertags geschlossen)

 

Summer Opening Hours: The Future of Memory – Museum Simon Wiesenthal

 

July and August:
Monday to Friday from 10:00 to 16:00
(closed on holidays)

Aktualisierungen der Web-Projekte des VWI

 

Das vom VWI mitgetragene Austrian Heritage Archive stellt laufend neue, inhaltlich bearbeitete und historisch kontextualisierte Interviews österreichisch-jüdischer EmigrantInnen in den USA und Israel online. Das Projekt ist eine der größten Sammlungen zur Exilgeschichte – nicht nur Österreichs – und dokumentiert in Form von Interviews, Dokumenten und Fotos die Lebensgeschichten von österreichischen Jüdinnen und Juden, die während der NS-Zeit oder danach in die USA bzw. Israel/Palästina emigrieren mussten und sich dort eine neue Existenz aufbauten. Sie wird vom Verein GEDENKDIENST, den Leo Baeck Instituten in New York und Jerusalem sowie dem Zentrum für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg getragen und in pädagogischen Belangen von erinnern.at unterstützt. Pädagogische Materialien für Schulen und den Unterricht werden gerade vorbereitet und sollen im kommenden Schuljahr bereits zum Einsatz kommen.


Das VWI-Projekt zur ungarisch-jüdischen Zwangsarbeit in Wien 1944/45 ist seit Mai 2018 online. Die interaktive Karte zu einem kaum bekannten Kapitel der Wiener NS-Geschichte ist das Ergebnis eines Projektes des VWI, das von der Berliner Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft gefördert sowie von der Stiftung Denkmal für die Ermordung der europäischen Juden und ungarischen Partnereinrichtungen wie Haver, Zachor und dem Verband ungarischer GeschichtslehrerInnen inhaltlich und organisatorisch unterstützt wurde. Die ungarischsprachige Fassung wird ebenfalls demnächst online gehen, eine „analoge“ Tour zu den wichtigsten Stätten der ungarisch-jüdischen Zwangsarbeit wird für die Lange Nacht der Museen 2018 gerade vorbereitet.

 

Auch das allererste Projekt des noch in seiner Gründungsphase befindlichen VWI – ns-quellen.at – steht vor einem Facelifting: Mit der Übernahme der holocaustbezogenen Materialien werden diese Bestände in den kommenden Wochen noch sichtbarer und besser in die Datenbank eingearbeitet werden. Die Plattform widmet sich dem Thema Vermögensentzug zwischen 1938 und 1945 sowie den Themen Rückstellung und Entschädigung nach 1945, bietet Hilfestellung für weitere Recherchen.

Publikationen des VWI im Spätsommer 2018

 

Die Studienreihe des VWI wird im Spätsommer um zwei neue Bände ergänzt: Die Beiträge des 2015 verstorbenen Wiener Historikers Siegfried Mattl, des Stadtforschers Gottfried Pirhofer und von Franz J. Gangelmayer zur Geschichte Wiens im Nationalsozialismus werden – mit Beständen aus der Wienbibliothek im Rathaus illustriert – unter dem Titel Wien in der nationalsozialistischen Ordnung des Raums. Lücken in der Wien-Erzählung als Band 3 der VWI-Studienreihe erscheinen: In der bisherigen Forschung zum nationalsozialistischen ,Groß-Wien‘ spielten ja ausschließlich die Monumentalplanungen und die Vielzahl von Infrastrukturvorhaben – und ihre bis heute nachwirkende Faszination – eine Rolle. Dieser Band untersucht aber vielmehr die groß angelegte Attacke der NS-Raumpolitik auf eine gewachsene Stadtstruktur und geht dabei der Frage nach, wie NS-Raumordner und -Stadtplaner große Teile des dichten gründerzeitlichen Stadtraums abreißen, Wien als eine von Grünflächen dominierte ,Stadtlandschaft‘ neu anlegen wollten. Im Fokus steht dabei, wie die technokratisch begründete Umwertung und Umverteilung des Stadtraumes aber letztlich – bei allen ökologisch verbrämten Motiven – in letzter Instanz doch ‚rassisch‘ – also rassistisch – motiviert war.

 

Der als Band 4 der VWI-Studienreihe erscheinende Nachdruck von Otto Leichters Ein Staat stirbt. Österreich 1934-38 erzählt in 29 kurzen Kapiteln die Geschichte des Austrofaschismus 1933/34 bis 1938 und der Zerschlagung Österreichs 1938. Obwohl es zahlreiche Darstellungen der vier Jahre hauseigener Diktatur gibt, existieren wenige so klare und geraffte Beschreibungen wie diese: Perspektiven und Propenenten wechseln in raschem Tempo, der Beschreibung folgt die Analyse, der Anklage das Urteil. Auch eine Vorahnung des Holocaust schwingt schon mit. Otto Leichters unter dem Pseudonym Georg Wieser im Pariser oder Amsterdamer Exil 1939 entstandener Text steht unter dem Eindruck des ‚Anschlusses‘. Bis heute ist das nur mehr schwer zugängliche Buch wohl eine der dichtesten, schärfsten und klarsten Beschreibungen des Finis Austriae 1938 geblieben.

 

Die Beiträge zur Simon Wiesenthal Conference 2015 – Moderne Antisemitismen an den Peripherien Europa und seine Kolonien 1880-1945 – werden ebenfalls noch heuer erscheinen.

S:I.M.O.N. goes OJS

 

Die halbjährlich erscheinende elektronische Zeitschrift des VWI – S:I.M.O.N. - Shoah: Intervention. Methods. Documentation. – wird ab der ersten Nummer des fünften Jahrgangs, 02/2018, auf der Plattform von OJS – Open Journal Systems – erscheinen. OJS ist ein System, das den Produktionsprozess wissenschaftlicher, vor allem begutachteter Journale transparenter macht und erleichtert. Von der Einreichung eines Beitrags, der Kommunikation zwischen den RedakteurInnen, der akademischen Begutachtung, Editierung, Einrichtung und schließlich elektronischen Publikation geschieht alles über diese vom kanadischen Public Knowledge Project entwickelten freie Software. Die früheren Ausgaben von S:I.M.O.N. werden ebenfalls bald über OJS zugänglich sein.

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Aktuelle Publikationen

 

Band 4

 

Band 3

 

S:I.M.O.N

 

 

Weitere Publikationen


Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien wird gefördert von:

 

bmbwf 179

 

wienkultur 179

 

  BKA 179