News – Veranstaltungen – Calls
| 24. September 2025 12:00 - 16. Januar 2026 23:59 FellowshipsCfP Fellowships 2026/27Fellowships 2026/27 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (German version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2026/27. The VWI is an academic institution dedicated...Weiterlesen... |
| 07. Januar 2026 00:00 - 09. Januar 2026 00:00 TagungBeyond Camps and Forced LabourBeyond Camps and Forced Labour View the updated conference programme and more details here. This conference will bring together scholars from a variety of disciplines who are engaged in research on all groups of survivors of Nazi persecution. These will include – but are not limited...Weiterlesen... |
| 29. Januar 2026 18:30 Simon Wiesenthal LectureAndrea Löw: „Die erste Zeit der Befreiung war mir das Leben fast unerträglich.“ Deportierte Jüdinnen und Juden im Jahr 1945„Jetzt bin ich müde, so furchtbar abgekämpft, und doch sehe ich, daß ich weiter kämpfen muß, weil ich anfangen will zu leben – ja, mit 24 Jahren beginnt man zu leben. Wo fange ich an? Wo ist die Hand, die sich mir in Verständnis und Freundschaft entgegenstreckt und sagt: Komm?“ Dies s...Weiterlesen... |
Dani Gal
Artist-in-Residence (08/2019–09/2019)
Drei Werke für Klavier
Der Medienkünstler Dani Gal geht in seinen Projekten den Fragen nach, wie individuelle und kollektive Geschichten und Erinnerungen entstehen, welchen Auswahlprozessen diese unterworfen sind, und wie sie schließlich räumliche und zeitliche Distanzen überwinden. Mit diesen Fragestellungen setzt er sich in historischem Bild-, Text- und Audiomaterial auseinander und stellt dieses aktuellen politischen und kulturellen Ereignissen gegenüber.
In seinen Video- und Klanginstallationen nähert sich der Künstler historischen Dokumenten und Archivalien neu an, um kollektive und individuelle Geschichten, die in Vergessenheit geraten sind, wieder in den Fokus historischer Analysen und künstlerischer Auseinandersetzungen zu rücken.
Gal ist besonders daran interessiert, historische Sprach- und Tonaufnahmen in neue performative Settings einzubinden und somit Entstehungskontext, Aufbewahrungsorte und Spuren historischer Quellen hervorzuheben und so neue Verbindungen zwischen Archivmaterial und gegenwärtigen kulturpolitischen Kontexten herzustellen.
Während seines Aufenthalts in Wien – ermöglicht durch Blood Mountain Projects und dem Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), gefördert vom Bundeskanzleramt – wird Gal zwischen August und Oktober 2019 Events der musikalischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts wieder aufsuchen, um seine Arbeiten an den Komplexitäten transgenerationeller Traumata sowie deren Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Tätern und Opfern nationalistischer Unterdrückung weiter auszuführen.
Als erster Artist-in-Residence am VWI wird er verschiedene Veranstaltungen des Instituts mitgestalten, die in Kooperation mit der Blood Mountain Projects realisiert werden.
Dani Gal, geboren1975 in Jerusalem, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Bezalel Academy for Art and Design in Jerusalem, der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt und der Cooper Union in New York. Seine Filme und künstlerischen Arbeiten wurden im Centre Pompidou in Paris (2018), bei der Documenta 14 (2017), in der Kunsthalle Wien (2015), im Kunsthaus in Zürich (2015), bei der Berlinale Forum Expanded (2014), im Jewish Museum in New York (2014), in der Kunsthalle in St. Gallen (2013), im New Museum in New York (2012), bei der 54. Biennale in Venedig (2011) und der Biennale in Istanbul (2011) präsentiert.
Blood Mountain Projects
Blood Mountain Projects ist eine Plattform für unabhängige interdisziplinäre Forschung und kuratorische Konzepte. Die Aufgabe dieser Plattform besteht darin, das Potential einer gemeinsamen Vergangenheit und Gegenwart in Kunst und Kultur Zentraleuropas zu erkunden. Gegründet wurde diese Initiative von Jade Niklai und Tom Sloan im Jahr 2010 in Budapest, unterstützt wird die Arbeit von einem internationalen Kuratorium. Seit 2015 ist Blood Mountain in Wien lokalisiert und seit 2018 ein registrierter österreichischer Kulturverein.
The Nordbahnhof Project ist das erste Programm der Blood Mountain Projects, das sich mit dem kulturellen Erbe und dem Nachleben des Holocaust in Österreich auseinandersetzt.
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