News – Veranstaltungen – Calls
| 24. September 2025 12:00 - 16. Januar 2026 23:59 FellowshipsCfP Fellowships 2026/27Fellowships 2026/27 at the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) (German version below) The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) invites applications for its fellowships for the academic year 2026/27. The VWI is an academic institution dedicated...Weiterlesen... |
| 07. Januar 2026 00:00 - 09. Januar 2026 00:00 TagungBeyond Camps and Forced LabourBeyond Camps and Forced Labour View the updated conference programme and more details here. This conference will bring together scholars from a variety of disciplines who are engaged in research on all groups of survivors of Nazi persecution. These will include – but are not limited...Weiterlesen... |
| 29. Januar 2026 18:30 Simon Wiesenthal LectureAndrea Löw: „Die erste Zeit der Befreiung war mir das Leben fast unerträglich.“ Deportierte Jüdinnen und Juden im Jahr 1945„Jetzt bin ich müde, so furchtbar abgekämpft, und doch sehe ich, daß ich weiter kämpfen muß, weil ich anfangen will zu leben – ja, mit 24 Jahren beginnt man zu leben. Wo fange ich an? Wo ist die Hand, die sich mir in Verständnis und Freundschaft entgegenstreckt und sagt: Komm?“ Dies s...Weiterlesen... |
Michala Lônčíková
Ernst Mach-StipendiatInnen (02/2019–07/2019)
Antisemitische Propaganda im Zweiten Weltkrieg. Die Fälle des Slowakischen Staates und des Unabhängigen Staates Kroatien (NDH)
Im Fokus von Michala Lônčíkovás Dissertation steht eine besondere Art der staatlich kontrollierten Propaganda in zwei ehemaligen Satellitenstaaten des ‚Dritten Reichs’: der Antisemitismus.
Sowohl Kroaten als auch Slowaken kämpften in der Zwischenkriegszeit für ihre Autonomie innerhalb eines multinationalen Staates und beide schufen schließlich unter der Schirmherrschaft NS-Deutschlands ihre jeweiligen Nationalstaaten. Beide politischen Regime beseitigten ihre potenzielle politische und ideologische Opposition, kontrollierten die Massenmedien und richteten in der Folge ein totalitäres politisches System ein. Das Projekt kontextualisiert das Verhältnis von Antisemitismus und politischer Macht sowohl im slowakischen als auch im kroatischen NS-Satellitenstaat mittels einer Analyse textlicher und visueller Medienkampagnen, wobei das Bild der jüdischen Gemeinden in den Mehrheitsgesellschaften zudem besonders in Betracht gezogen werden wird.
Michala Lônčíková, absolvierte ihren MA in Geschichte an der Comenius Universität in Bratislava, wo sie seit 2012 auch an ihrer PhD-Dissertation arbeitet. Sie war Mitarbeiterin an dem von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten internationalen vergleichenden Projekt Post-WWII Antisemitic Pogroms in East and East Central Europe: Collective Violence and Popular Culture. Zurzeit ist sie als Historikerin am Dokumentačné Stredisko Holokaustu, dem Holocaust Dokumentationszentrum in Bratislava tätig, wo sie auch für das EU-Projekt European Holocaust Research Infrastructure (EHRI) arbeitet.
Michala Lônčíková wird im Rahmen des Ernst-Mach-Stipendiums der Aktion Österreich-Slowakei für Doktoranden am VWI forschen.







