Forschungs-
projekte

Das VWI führt seit Beginn an Forschungsprojekte durch, die aus Drittmitteln finanziert werden. Selbst initiierte, konzipierte und bei nationalen, europäischen und internationalen Fördereinrichtungen eingereichte Vorhaben spielen dabei ebenso eine tragende Rolle wie transnationale Forschungsprojekte. Das Institut ist regelmäßig Konsortialmitglied in bilateralen und internationalen Projekten. Mit seinen Archiven und digitalen Access Points bietet es Forscher:innen erstklassigen Service.
Die eigene Forschung konzentriert sich auf die nachhaltige Nutzbarkeit und digitale Transformation der betreuten Archive sowie auf die Einbindung des VWI und Österreichs in die internationale Holocaustforschung.

EHRI-2

Aufbauend auf den Erfolgen des EHRI-1-Projekts konzentrierte sich EHRI-2 auf „versteckte“ Archive, die nicht Teil größerer Infrastrukturen sind. Es stellte Verbindungen zu Institutionen in jenen Teilen Europas her, die in der internationalen Forschung traditionell unterrepräsentiert sind, insbesondere in Ost- und Südeuropa. EHRI-2 förderte zudem die digitale Transformation der Holocaust-Forschung, indem es neue digitale Methoden entwickelte und die nächste Generation von Forscher:innen und Archivar:innen mit den Fähigkeiten im Bereich der Digitalisierung und der digitalen Transformation ausstattete. Weiters wurde das Institut auch in das Fellowship-Programm von EHRI einbezogen und konnte so im Projektzeitraum acht Fellows wissenschaftlich betreuen und sie in die Forschungsarbeit des Instituts einbeziehen. EHRI-2, in dessen Rahmen das VWI auch die Workshops Transnational meets Local: Making Holocaust Research Projects and Infrastructures Sustainable by Using Digital Archives, Electronic Repositories, and Internet Platforms on Local and Regional Levels (19./20. November 2018) sowie “It Happened Here!” Digital and Shared: Holocaust History in Public Space (1./2. April 2019) organisierte, wurde im Oktober 2019 abgeschlossen.

Laufzeit: Mai 2015 - Oktober 2019, 54 Monate
Förderprogramm: Horizon 2020
Förderungsbetrag: 8 Mio. €
Konsortium: 24 Partner aus 17 Ländern