Archiv

Kontakt:
 

Für den Besuch des Archivs ist  eine Voranmeldung notwendig.
Öffnungszeiten:
Mo: 9–13 Uhr
Di: 9–13 Uhr
Mi: 11–15 Uhr
 
Bitte bringen Sie einen gültigen Lichtbildausweis mit.

Das Archiv des VWI betreut neben seinem institutseigenen Archiv auch mehrere Sammlungen. Dazu gehört das Archiv des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes (Simon Wiesenthal Archiv) aus den ehemaligen Büros Simon Wiesenthals in Linz und Wien. Seit 2018 sind die holocaustbezogenen historischen Bestände des Archivs der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien als Leihgabe im VWI untergebracht und nutzbar. Das Archiv übernimmt laufend Vor- oder Nachlässe von Personen, die sich mit dem Holocaust oder dessen Erforschung beschäftigt haben, sowie kleinere Sammlungen mit Holocaust-Bezug. Vor Ort können die Videointerviews des Austrian Heritage Archive (AHA), des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies, die Interview-Sammlung „Final Account: Third Reich Testimonies“, die Interviews der USC Shoah Foundation sowie des Videoarchivs der Refugee Voices genutzt werden.

Sammlung Eleonore Lappin-Eppel

Die Sammlung Eleonore Lappin-Eppel umfasst die Dokumente und Unterlagen der österreichischen Historikerin Eleonore Lappin-Eppel (geb. 1951) zur ungarischen Zwangsarbeit. Insgesamt befinden sich 6 Laufmeter und Daten im Umfang von 900 MB im Bestand des Archivs, die 2023 übernommen wurden. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Jüdische Geistes- und Sozialgeschichte im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts, nationalsozialistische Judenverfolgung in Österreich, Umgang mit NS-Vergangenheit in Österreich sowie jüdische Autobiographien. Lappin-Eppel arbeitete in zahlreichen Projekten des VWI mit und war Mitherausgeberin des Bandes … zu lesen, wenn alles vorüber ist. Rita Maria Rockenbauer, Briefe 1938-1942.