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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Workshop
Faschismus, jetzt auch in Farbe – Teil 1: Nazis im Geschichtsfernsehen heute
   

Montag, 12. März 2018, 19:00 - 21:30

Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

 

Ein Abend der Kritik, Analyse, Diagnose am Material zu aktuellem Geschichtsfernsehen im (Rück)Blick auf Nationalsozialismus. Was für Inszenierungen, Anredeweisen, IdeoLogiken dienen nach dem History-TV-Boom, zumal im ORF, zur Erschließung zukunftsträchtiger Nazi-Vergangenheit – bis hin zu "Anschluss" (vorm. "Anschluß")-Produktionen im nationalkonservativ regierten Gedenkjahr und burschigen Verrenkjahr?

Ein Abend der Versprecher und Geheimnisse: Welche Sinnangebote werden schlagend, wenn Nazis als Geheimnis-Träger (bzw. "Kenner der Szene") erscheinen, von denen das Fernsehen etwas wissen möchte? Welche Erzählungen sind demgegenüber nicht rätselhaft genug, von wem möchte das Fernsehen also nichts wissen? Und wie sind rezente, mehr konzentrierte denn zerstreute, wört- und bildliche Versprecher – von Kurzens März '38-"Jubiläum" abwärts – zu verstehen? Weniger als Defekt denn Projekt, als Wendung/Investment, Aussprechen von Versprechen und Vorhaben. Intention als Television: Vorsehen in die Ferne...

Mit Präsentationen von

Renée Winter
Historikerin und Kulturwissenschafterin, Inst. für Zeitgeschichte/Universität Wien. 2014 Publikation: Geschichtspolitiken und Fernsehen. Repräsentationen des Nationalsozialismus im frühen österreichischen TV (1955-1970).

Drehli Robnik
Theoretiker in Sachen Film und Politik, Gelegenheitskritiker, Edutainer; Autor von Büchern zu Stauffenberg (2009), Rancière (2010), Kontrollhorrorkino (2015) und Siegfried Kracauers DemoKRACy (in Arbeit).

Moderation: Monika Bernold, Dozentin für Medien- und Zeitgeschichte am Inst. für Zeitgeschichte/Universität Wien.

Konzipiert von Drehli Robnik
für PolitikProjektionen–>Viel*im*Film und das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)

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