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Veranstaltungen

 

 

Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Intervention
Strandflieder oder Die Euphorie des Seins. Gastspiel The Symptoms / Budapest
   

Donnerstag, 9. November 2017, 19:30 - 21:30

Volkstheater, Arthur-Schnitzler-Gasse 1, 1070 Wien

 

Regie und Choreografie Réka Szabó

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Österreichischen Parlament und dem Volkstheater unter dem Ehrenschutz der Präsidentin des Nationalrates Doris Bures.

Österreich-Premiere

Eine Auschwitz-Überlebende tanzt mit einer jungen Frau die Shoah. Éva Fahidi war 90 Jahre alt, als sie sich 2015 auf Anregung der Budapester Kompanie-Chefin Réka Szabó darauf einließ, das Trauma ihres Lebens tänzerisch umzusetzen. Mit der sechzig Jahre jüngeren Tänzerin Emese Cuhorka begibt sie sich in einen Dialog, in dem Éva Fahidi Fragen beantwortet und stellt, von sich erzählt, aber eben auch tanzt. Das geht von Aufwärmübungen bis zu Choreografien aus der musikalischen Moderne, die Éva Fahidi umgab, als sie aufwuchs. Mal lässt sie sich herumwirbeln, mal durchstreift sie selbst den Raum, mit der Freiheit und Euphorie eines Mädchens, das in ihrer Kindheitsstadt Debrecen den Duft des lila Strandflieders schmeckt, der in der ostungarischen Landschaft überall wuchert.

Das war bevor Éva Fahidi mit ihrer Mutter und ihrer Schwester nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde, wo sie als einziges Familienmitglied überlebte. Das überwältigende Stück mit dem Titel Strandflieder oder Die Euphorie des Seins (Sóvirág a létezés eufóriája) spielen Éva Fahidi und Emese Cuhorka seit bald zwei Jahren ausverkauft am Budapester Vígszínház Theater sowie auf Gastspielen.

Nun ist es zum ersten Mal in Österreich zu sehen. Im Rahmen der regelmäßigen Kooperation des Volkstheaters mit dem Österreichischen Parlament zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 treten die ungleichen ungarischen Tänzerinnen am Tag des Erinnerns im Volkstheater auf. Bei einer Matinee am darauffolgenden Sonntag in Zusammenarbeit mit dem Wiesenthal Institut werden die Themen unter Teilnahme von Éva Fahidi und Réka Szabó weiter erläutert.

Bei einer Matinee am darauffolgenden Sonntag in Zusammenarbeit mit dem Wiesenthal Institut werden die Themen unter Teilnahme von Éva Fahidi und Réka Szabó weiter erläutert.

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