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Mit seinen wissenschaftlichen Veranstaltungen versucht das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) die neuesten Ergebnisse im Bereich der Holocaust-, Genozid- und Rassismusforschung einem breiteren ebenso wie einem ausgewiesenen Fachpublikum regelmäßig näher zu bringen. Die unterschiedlichen Formate dieser über einen engen Wissenschaftsbegriff hinausweisenden Veranstaltungen, die von in einem kleinen Rahmen gehaltenen gehaltenen Vorträgen, den Simon Wiesenthal Lectures über für ein Fachpublikum interessante Workshops bis zu großen internationalen Tagungen, den Simon Wiesenthal Conferences reichen, spiegeln das breite Tätigkeitsfeld des Instituts wider.

 

Präsentationen von ausgewählten Neuerscheinungen zu den einschlägigen Themen des Instituts, Interventionen im öffentlichen Raum, die Filmreihe VWI Visuals und die Fachkolloquien der Fellows runden die Palette der Veranstaltungen des Instituts weiter ab.

 

 

 

Chancen
Forschungsassistenzstelle I Research Assistant
   

Vom Dienstag, 25. Juli 2017 -  08:00
Bis Sonntag, 1. Oktober 2017 - 23:59

 

Das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) schreibt mit 1. Jänner 2018 eine auf ein Jahr befristete Forschungsassistenzstelle aus.

Das von der Stadt Wien und der Republik Österreich geförderte Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), an dessen Konzeption Simon Wiesenthal persönlich beteiligt war, widmet sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von allen Fragen des Antisemitismus, Rassismus und Holocaust.

Die Tätigkeit des VWI umfasst drei Bereiche: Die holocaustbezogenen Teile des Archivs der IKG, die dem Institut leihweise zur Verfügung gestellt werden, bilden gemeinsam mit dem Nachlass Simon Wiesenthals, seinen umfangreichen Beständen zu NS-TäterInnen und der VWI-Bibliothek die Kernstücke der Dokumentation. Aufbauend auf diesen institutseigenen oder im Institut benutzbaren Beständen werden im Rahmen der Forschungstätigkeit des VWI Projekte durchgeführt und Publikationen initiiert.

Im Bereich der Vermittlung hat das VWI mit der Präsentation wichtiger Forschungsergebnisse zu Antisemitismus, Rassismus, Holocaust und Völkermord ein möglichst breites Publikum für eine Auseinandersetzung mit diesen Themen zu gewinnen. Wichtig für die VWI-Vermittlung ist aber auch die Entwicklung, Ausarbeitung und Erprobung neuer und durchaus auch experimentierfreudiger Konzepte für Interventionen im öffentlichen Raum, zeitgemäße Erinnerungsformen.

Ein zentrales Element der Forschungstätigkeit des VWI ist das Fellowship-Programm, das sowohl inhaltlich-konzeptionell als auch durch die Auswahl der einzelnen StipendiatInnen auf den Empfehlungen, Vorschlägen und Initiativen des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats aufbaut. Durch seine Flexibilität und Durchlässigkeit gegenüber der freien Forschungsszene sowie den intensiven und laufenden Austausch von ForscherInnen mit anderen Einrichtungen, sichert dieses Programm die ständige wissenschaftliche Innovation, die Berücksichtigung neuer Fragestellungen und innovativer Methoden. Darüber hinaus entwickelt das VWI – auch zusammen mit ähnlichen oder vergleichbaren europäischen Einrichtungen – seine eigenen Forschungsvorhaben, die es über die Eintreibung von Drittmitteln zu finanzieren versucht, ist aber auch vermehrt in europäische Forschungskonsortien und netzwerken integriert und aktiv involviert.

Das Institut gibt auch zwei Studienreihen sowie sein E-Journal S:I.M.O.N. – Shoah: Interventions. Methods. Documentation. heraus.

Die wissenschaftliche Tätigkeit des Instituts wird zur Zeit von der Forschungsleiterin, zum Teil vom Geschäftsführer des VWI ausgeführt und von einem Internationalen Wissenschaftlichen Beirat beaufsichtigt und evaluiert.

Aufgaben

Im Rahmen der Forschungsassistenzstelle sind Sie – in enger Zusammenarbeit, in erster Linie mit der akademischen Programmleitung, aber auch der Geschäftsführung des Instituts – an allen wissenschaftlichen Tätigkeiten und Projekten des Instituts unmittelbar beteiligt. Ihre Aufgaben umfassen akademisch-intellektuelle Tätigkeiten ebenso wie organisatorisch-administrative, zum Teil auch kaufmännisch-budgetäre. Sie unterstützen die Fellows bei der Abwicklung von Alltagsfragen, beteiligen sich aber auch an den wissenschaftlichen Diskussionen und Seminaren, tragen zu den Forschungsarbeiten der Stipendiaten bei, bereiten die Abschlusspapiere der Fellows für die Publikation vor. Ebenso nehmen Sie an der Vorbereitung, Entwicklung, Konzeption der Konferenzen, Tagungen, Lectures und anderen Veranstaltungsformaten, so von Bildungsprogrammen teil, leisten editorische Arbeit für die Publikationen des VWI. Die Mitarbeit an der Akquirierung von Forschungsprojekten, Formulierung von Projektanträgen, die Administrierung, organisatorische Abwicklung; Budgetierung und Abrechnung von Forschungsvorhaben gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben.

Anforderungen

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium – Doktorat keine Bedingung, aber von Vorteil – möglichst im Bereich der Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie tiefgehende Kenntnisse im Tätigkeits- und Aufgabenbereich des Instituts. Offenheit, Neugier und ein Spürsinn für innovative und neue Ansätzen sowohl in der Holocaustforschung als auch in der Zeitgeschichte sind ebenso wünschenswert wie Einfallsreichtum und Kreativität bei der Vermittlung von Forschungsergebnissen im Rahmen von Interventionen im öffentlichen Raum.

Eine Freude an der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, am Disput und an einer oftmals zeitintensiven Teamarbeit wird vorausgesetzt. Sie sollten entscheidungsfreudig sein und zudem keine Scheu davor haben, auch nichtakademische Arbeiten zu erledigen, sich auch mit den häufig trockenen, rein routinemäßigen oder organisatorisch-administrativen, buchhalterischen Teilen einer akademischen Arbeit auseinandersetzen zu müssen.

Ausgezeichnete Deutsch- und außerordentlich gute, auch für ein Sprachlektorat einsetzbare Englischkenntnisse sind Bedingung, die Kenntnis einer weiteren, vor allem von Hebräisch oder einer osteuropäischen Sprache wird begrüßt.

Konzeptionelles Denken und Handeln, Organisationstalent, Eigeninitiative, Teamfähigkeit und Konfliktlösungskompetenz, Sensibilität im Umgang mit Überlebenden und deren Angehörigen sind eine Selbstverständlichkeit für Sie.

Die Stelle ist auf ein Jahr befristet.

Bruttomonatsgehalt für 38,5 Stunden mindestens: EUR 2.625.-

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form und im pdf-Format bis spätestens 1. Oktober 2017 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) is now inviting applications for the position of Research Assistant on a 12-month fixed-term contract beginning on 1 January 2018.

The Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI), which is funded by the City of Vienna and the Republic of Austria and which was jointly conceived with Simon Wiesenthal before his death, is dedicated to the research, documentation, and dissemination of all matters related to antisemitism, racism, and the Holocaust.

The activities of the VWI encompass three areas: The Holocaust-related parts of the archive of the Jewish Community of Vienna, which have been loaned to the institute, constitute the core of the institute’s documentation together with the estate of Simon Wiesenthal, its comprehensive collections on Nazi perpetrators, and the institute’s library. On the basis of these collections at the institute, researchers conduct projects and initiate publications in the framework of the institute’s research activities.

In the field of dissemination, the VWI aims through the presentation of important research findings to reach as broad an audience as possible and to engage this audience with the topics of antisemitism, racism, Holocaust, and genocide. The dissemination of the institute moreover aims through the development, elaboration, and trial of new and thoroughly experimental concepts to intervene in the public sphere with timely forms of commemoration.

A core element of the research activity of the VWI is the fellowship programme, which builds on the recommendations, suggestions, and initiatives of the International Academic Advisory Board both in content and concept as well as in the choice of individual scholars. The programme ensures continual scholarly innovation and the incorporation of new research questions and innovative methods through its flexibility and permeability vis-à-vis the free research scene, as well as through intensive and on-going exchanges with scholars from other institutions. Moreover, the VWI is developing its own research pro-jects – also in co-operation with similar or comparable European institutions – which it seeks to finance through procurement of third-party funds. The VWI is also becoming increasingly integrated and actively involved in European research consortia and networks.

The institute publishes two research series as well as the e-journal S:I.M.O.N. – Shoah: Interventions. Methods. Documentation.

The scholarly activity of the institute is currently being conducted by the Research Programme Director and in part by the Managing Director of the VWI and is supervised and evaluated by an International Academic Advisory Board.

Responsibilities

The Research Assistant will be directly involved in all scholarly activities and projects of the institute, in close collaboration primarily with the Research Programme Director but also with the Managing Director of the VWI. Their responsibilities will encompass both academic and intellectual activities as well as organisational and administrative activities, and in part also business and budgetary activities. They will support the fellows of the institute with routine queries, but will also take part in the scholarly discussions and seminars, contribute to the research activities of the fellows, and prepare the final working papers of the fellows for publication. The Research Assistant will also take part in the preparation, development, and conception of the institute’s conferences, workshops, lectures, and other events and pedagogical programmes, and will conduct editorial work for the publications of the VWI. Assistance in the acquisition of research projects, the formulation of project proposals, and the administration, organisation, budgeting, and bookkeeping of research projects also count among the Research Assistant’s responsibilities.

Requirements

Prospective applicants must possess a completed degree – a PhD is not required, but preference will be given to applicants in possession of a PhD – preferably in a field of cultural studies, social sciences, or humanities, and preferably with a deep working knowledge of the activities and objectives of the institute. Openness, curiosity, and a sense for innovations and new approaches both to Holocaust research as well as to contemporary history are just as welcome as are resourcefulness and creativity in the dissemination of research findings in the framework of interventions in the public sphere.

A delight in scholarly engagements, disputes, and often time-intensive teamwork is expected. The successful candidate will be decisive and will moreover not shy away from also completing non-academic tasks or from having to deal with the often dry, purely routine, or organisational, administrative, and budgetary aspects of an academic task.

An excellent command of German and an exceptionally good command of English, suitable for editorial work, are a requirement. Knowledge of a further language, especially Hebrew or an Eastern European language, is welcome.

The successful applicant will be able to think and act conceptually, and will possess organisational talent, initiative, the ability to work in teams, a competence in conflict resolution, and sensitivity in engagements with survivors and their next of kin.

The position is limited to one year.

The gross salary for a minimum of 38.5 hours per week amounts to: 2,625.00 Euros

Please direct your application electronically in PDF format by 1 October 2017 to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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