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Caroline Cormier

Junior Fellow (04/2017 - 08/2017)


Von der Entrechtung zur Vertreibung. Die Geschichte der ‚Judenhäuser’ in Deutschland und die Erinnerung an sie

 

Cormier

Das Projekt untersucht den weitreichenden Eingriff in den jüdischen Wohnbestand in NS-Deutschland. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vertreibung von Jüdinnen und Juden aus ihren Wohnungen und ihrer Zwangsansiedlung in von den Nationalsozialisten zu ‚Judenhäusern’ erklärten Gebäuden in drei deutschen Städten - in Berlin, Dresden und Hamburg. Die Studie verbindet die Archivrecherchen, Zeitzeugen-Interviews von Holocaust-Überlebenden und deren Nachfahren und Erinnerungen der Bewohnerinnen und Bewohner dieser Wohnungen in der Nachkriegszeit. Ziel ist es dabei, die Geschichten dieser ehemaligen jüdischen Lebensbereiche sichtbar zu machen. 

 

Caroline Cormier ist PhD Kandidatin an der University of Toronto, wo sie auch ihren Master in Geographie und Raumplanung erhielt. Ihren BA absolvierte sie 2008 an der kanadischen Queen’s University. Sie war Fellow des Auschwitz Jewish Center, nahm am Holocaust Education Foundation Summer Institute sowie am Zoryan Institute’s International Genocide and Human Rights Program teil. Ebenso erhielt sie das Saul Kagan Fellowship in Advanced Shoah Studies zugesprochen.

 

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